Hendrik Lasch 10.03.2012 / Wochennd

Unser Dorf soll besser werden

Seit 15 Jahren gibt es in der Altmark das Ökodorf Sieben Linden - ein Experiment , das Vorbild sein will

Als »Lebens- und Dorfgemeinschaft, in der Wege einer zukunftsfähigen Lebensweise entwickelt und erprobt werden«, beschreiben die Bewohner des Ökodorfs Sieben Linden in der Altmark ihren Ort. Auf acht Hektar Dorffläche, umgeben von zehnmal so viel zugehörigen Feldern, Wäldern und Gärten, soll eine »sozial und ökologisch ausgerichtete Siedlung« entstehen. Sieben Linden versteht sich als Experiment, dessen Erfahrungen bei Seminaren und Führungen bereitwillig weitergegeben werden. Fundierte Informationen vermittelt auch ein neues Buch von Michael Würfel: »Dorf ohne Kirche. Die ganz große Führung durch das Ökodorf Sieben Linden« (18 Euro, zu bestellen zum Beispiel auf www.eurotopia.de)

In Sieben Linden gibt es keine Kirche. Ein Kindergarten ist zu finden, ein kleiner Laden, sogar eine Telefonzelle. Eine Kirche aber, wie sie in den Dörfern rundum in der Altmark oft seit Jahrhunderten das Ortsbild prägt, sucht man vergebens. Allerdings ist Sieben Linden auch noch nicht Jahrhunderte alt. Erst vor 15 Jahren wurde der Ort gegründet, wo zuvor nur Kiefern, Getreide und Kartoffeln wuchsen.

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