Robert D. Meyer 16.03.2012 / Bewegung

»Solidarität ist unsere größte Waffe«

Griechische Gewerkschaftsvertreter klären in Deutschland über die Situation in ihrer Heimat auf

Seit vier Monaten befinden sich die Arbeiter des griechischen Stahlwerkes Chalyvourgia Elladas im Dauerstreik. Von den großen Gewerkschaften werden sie dabei alleingelassen. Allein die Solidarität untereinander lässt sie bis heute weiterkämpfen.

Für Panagiotis Katsaros und seine Kollegen im griechischen Stahlwerk Chalyvourgia Elladas in Aspropyrgos, einem Vorort 20 Kilometer vom Zentrum der griechischen Hauptstadt Athen entfernt, kam die Botschaft an einem Herbsttag. Die Führung des Unternehmens beschloss harte soziale Einschnitte für die Belegschaft. So sollen die Arbeiter künftig Lohnkürzungen von 30 bis 40 Prozent akzeptieren, sämtliche Zulagen verlieren, die Arbeitszeiten flexibilisiert und die Zahl der Mitarbeiter um die Hälfte reduziert werden. Für Katsaros und seine Kollegen unhaltbare Zustände. »Von 500 bis 600 Euro kann man in Griechenland nicht überleben«, erzählt der zweifache Familienvater. Nach Angaben der Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit liegen die Lebenshaltungskosten nur etwas niedriger als in Deutschland.

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