Volker Stahl, Hamburg 21.03.2012 / Inland
Kulturbeitrag

Höllenhund im Arm

Der ehemalige Starfußballer Rudi Kargus widmet sich in einem Bauernhof bei Hamburg der Kunst

Früher stand Rudi Kargus beim HSV im Tor, heute malt er. In Hamburg sind derzeit seine Bilder zu sehen.

Kälte, Tristesse, Düsterheit: Ex-Nationaltorwart Kargus in seinem Atelier
Ein ehemaliger Fußballprofi ist der neue Liebling der Hamburger Kunstszene. Früher stand Rudi Kargus beim HSV im Tor, spielte in der Nationalmannschaft, heute steht er mit dem Pinsel in der Hand in seinem Atelier. Das befindet sich auf einem ehemaligen Bauernhof bei Hamburg - ein ehemaliger Schweinestall, in dem es im Winter bitterkalt ist. Kälte, Tristesse, Düsterheit strahlen auch seine Bilder aus. Seine aktuellen Werke heißen »Störfall«, »Schattenallee«, »Street Art« und »Bad Boys«. Darin blicken furchterregende Gestalten durch Gasmasken in eine unwirtliche Welt. Eine trägt den Höllenhund Zerberus auf den Armen, im Hintergrund lodern bedrohlich rote Flammen. Es sind Außenseiter, die dem Betrachter der Bilder oft den Rücken zuwenden.

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