Roland Heine 28.03.2012 / Inland

Wenn die Erde zerfließt

In der Lausitz wurden viele vermeintlich standsichere Altkippen erneut gesperrt - Äcker, Wälder und Betriebe sind betroffen

Es ist ein gefürchtetes Phänomen: Plötzlich geraten frühere Tagebaukippen in Bewegung, riesige Erdmassen verwandeln sich binnen weniger Minuten in schlammigen Brei und begraben alles, was im Weg steht. In der brandenburgischen und sächsischen Lausitz passiert das immer häufiger - auch auf bereits jahrzehntelang genutzten Flächen.

Noch ist der rote Lkw nicht ganz versackt, eine Seitenfront ragt bis heute aus dem Schlamm. Wasservögel kreisen über dem Autowrack im See, dann ziehen sie weiter zum Südufer. Dort irgendwo liegt tief im Morast eine Schafherde begraben, mehr als 80 Tiere, der Schäfer überlebte damals nur knapp. Später sagte er: Es war, als wenn die Erde zerfließt.

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