»Leihgurken«

Die IG Metall bringt ihr »Schwarzbuch Leiharbeit« heraus

In ihrem Einsatz gegen den massenhaften Missbrauch von Leiharbeit geht die IG Metall mit einem neuen »Schwarzbuch Leiharbeit« an die Öffentlichkeit.

»Leiharbeit hat Namen und Gesicht«, sagte IG-Metall-Vize Detlef Wetzel bei der Vorstellung des neuen »Schwarzbuch Leiharbeit«, in dem Betroffene ihre alltägliche Erfahrung schildern. Leiharbeit diene längst nicht mehr zum Abfedern von Produktionsspitzen, sondern sei eine langfristige Personalstrategie und lasse Arbeit zur Ramschware verkommen, so Wetzel. Das Druckwerk stützt sich auf Interviews mit über 1000 Befragten, die zur wachsenden Zahl gewerkschaftlich organisierter Leiharbeiter gehören. Mittlerweile seien bundesweit über eine Million Leiharbeitnehmer im Einsatz, doppelt so viel Beschäftigte wie in der Automobilindustrie, so Wetzel.

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