Kaum Alternativen für Behinderte

Linksfraktion stellt Vorschläge für inklusiven Arbeitsmarkt zur Diskussion

Den Entwurf für einen Bundestagsbeschluss unter dem Motto »Gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen« stellte die Linksfraktion im Bundestag am vergangenen Freitag zur Debatte. Zu der Veranstaltung in Berlin waren Vertreter der Behindertenbewegung, von Gewerkschaften und aus der Wirtschaft eingeladen.

Zehn Millionen Menschen mit Behinderung leben in Deutschland, 3,5 Millionen von ihnen sind erwerbsfähig - von diesen wiederum sind 1,5 Millionen ohne Arbeit. Aber nur 180 000 aus der letztgenannten Gruppe sind von den Arbeitsämtern erfasst und könnten so gefördert werden. Die Arbeitslosigkeit ist bei Behinderten doppelt so hoch wie im Vergleich zur übrigen Bevölkerung. 30 000 bundesdeutsche Unternehmen haben überhaupt keine schwerbehinderten Beschäftigten. Das liegt nach Ansicht der Betroffenenverbände auch daran, dass die Ausgleichszahlungen für die Unternehmen so niedrig ausfallen. Zudem wurde die Quote der Beschäftigten mit einem Handicap, die in Firmen ab 20 Arbeitsplätzen eingestellt werden müssen, 2001 von sechs auf fünf Prozent gesenkt. Wird sie nicht erfüllt, sind monatlich maximal 290 Euro pro nicht vergebenen Arbeitsplatz zu zahlen.

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