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10.04.2012
Meine Sicht

Einkehr

Bernd Kammer überlegt, ob er Wirt wird

Ostern ist ja mehr das Fest für die innere Einkehr. Die Kirchen sind voll und die Kneipen. Das konnte am Wochenende wieder gut beobachtet werden: Wer sich beim Eiersuchen kalte Finger geholt hatte, suchte wenigstens eines dieser Etablissements auf, je nach Präferenz. Und konnte in dem einen zum Beispiel vernehmen, wie Erzbischof Woelki die »Hartz-IV-Hauptstadt« beklagte.

Das korrespondiert mit einer Meldung des Statistischen Bundesamtes über die Kneipen-Hauptstadt: Während in Deutschland die Zahl der Schankwirtschaften seit 2001 dramatisch abnahm, stieg sie in Berlin um 95 Prozent. Zum Vergleich: In Hamburg sank sie um 48, in Niedersachsen um 41 Prozent. Selbst in Bayern machten 24,5 Prozent der Wirtshäuser dicht. Kein Wunder, dass so mancher Bajuwar sein Glück in der Hauptstadt versucht und sich als »Alpen-Wirt« oder im »Hofbräuhaus« niederlässt.

Also rein in die Kneipe und runter mit dem Kummer. Oder am besten gleich selbst eine aufgemacht. Das Wort meines Opas, wer nichts wird, wird Wirt, gilt offenbar erst recht in der Party-Hauptstadt.

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