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12.04.2012

Gedenken in Buchenwald

Weimar/Nordhausen (epd/nd). In der KZ-Gedenkstätte Buchenwald haben am Mittwoch Vertreter aus Politik und Gesellschaft zusammen mit ehemaligen Häftlingen aus mehreren Ländern an die Befreiung des Nazi-Konzentrationslagers vor 67 Jahren erinnert. Nach der Kranzniederlegung auf dem ehemaligen Appellplatz führte ein Gedenkrundgang an die Orte des Leidens der rund 250 000 Buchenwald-Häftlinge zwischen 1937 und 1945, von denen bis zur Befreiung am 11. April 1945 etwa 56 000 starben.

Thüringens Landtagspräsidentin Birgit Diezel (CDU) betonte, Orte wie Buchenwald müssten Orte der Aufarbeitung, des Lernens und der Vergangenheitsbewältigung sein. Die Gedenkstätten seien eine bleibende Mahnung, »allen Regungen von Fremdenhass und allen Angriffen auf die Menschenwürde konsequent und entschieden entgegenzutreten«. Im KZ Buchenwald stieß die US-Armee am 11. April 1945 auf ein weitgehend intaktes Lager mit 21 000 Überlebenden.

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