Ines Wallrodt 13.04.2012 / Inland

Revolutions- oder Bürgerkriegspaten?

Die Friedensbewegung diskutiert über ihre Solidarität mit dem syrischen Aufstand

In der Friedensbewegung gehen die Meinungen über die Syrien-Soli-Initiative »Adopt a Revolution« auseinander. Zwei Papiere machen die Kontroverse nun öffentlich. Sie berührt eine seit Langem umstrittene Grundsatzfrage.

Deutsche und syrische Aktivisten sammeln seit Monaten Geld zur Stärkung der Kräfte in Syrien, die gewaltlos dem Assad-Regime die Stirn bieten. Die Kampagne unter dem Namen »Adopt a Revolution« (AaR) hat große mediale Aufmerksamkeit bekommen. Anteilnahme vermisst die Initiative jedoch von normalen Bürgern. »Keine Kerzenmeere vor Botschaften, keine Massendemonstrationen für die Aktivisten und kaum praktische Solidarität«, klagt die Solidaritätsinitiative in ihrer kürzlich erschienenen Mobilisierungszeitung. Besonders im Stich gelassen fühlt sie sich von der Linken und der Friedensbewegung in Deutschland. Müssten nicht gerade sie an der Seite der unterdrückten syrischen Bevölkerung stehen?

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