Der Wohlfühlfaktor liegt im Erfolg der Partei

Heinz Vietze über Wahlkampf, Personal- und Profildebatte

Der Rücktritt von Gesine Lötzsch vom Parteivorsitz hat das Führungsproblem der LINKEN deutlicher zutage treten lassen. Lötzsch war umstritten, neben Dietmar Bartsch aber zugleich die einzige Kandidatin für die künftige Spitze. Neben der Frage nach der künftigen Führung wird eine zweite augenfällig: Reicht die Zeit zwischen Landtagswahl und Parteitag für eine Entscheidung, an der die Basis angemessen beteiligt wird?

nd: Nach dem Rücktritt von Gesine Lötzsch gibt es in der LINKEN unterschiedliche Auffassungen. Die einen wollen keine Personaldiskussion vor den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, die anderen sagen, die könne man nicht erst danach führen. Wem neigen Sie zu?
Vietze: Nachdem Gesine Lötzsch eine persönlich nachvollziehbare und zu respektierende Entscheidung getroffen hat, sollte der Parteivorstand noch einmal ernsthaft überlegen, was das Beste ist. Wir haben seit Dienstag eine nicht unwesentliche Veränderung der Situation. Ganz abgesehen davon, dass die Entscheidung, keine Personaldebatte zu führen, ad absurdum geführt wird durch eine Vielzahl von Äußerungen und Vorschlägen von Personen, die übrigens dadurch Schaden nehmen.

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