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13.04.2012

NSU? Da war mal was ...

Kommentar von René Heilig

Ostern ist ebenso wie das Weihnachtsfest ein Verbündeter der Karlsruher Terrorermittler. Wer Eier färbt und mit den Lieben in die Kirche geht, ist fernab davon, Fragen zum Stand der Ermittlungen gegen den Nationalsozialistischen Untergrund zu stellen. Auch die meisten Medien respektieren die Feiertagsruhe. Und sei es, weil Naziterror kaum noch Schlagzeilen und Quoten verspricht. Wenn dann - wie in Thüringen - »Vorschriften zu Verjährungs- und Aussonderungsfristen« dazukommen, ist es fast schon so, als habe es den NSU nie gegeben. Dabei sind die von dessen Mitgliedern begangenen politischen Morde »eine Schande für unser Land«, sagte die Kanzlerin und versprach den Angehörigen der Opfer, »alle Hintergründe aufzudecken und alle Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen«.

Geschieht das? Man weiß es nicht, denn der Generalbundesanwalt zementiert seine Nachrichtensperre, die Regierung verweist auf Untersuchungsausschüsse. Der des Bundestages bekommt jetzt zwar kistenweise Akten geliefert, doch noch immer sind nicht jene dabei, die Ursachen für das Versagen der Sicherheitsbehörden erkennen lassen. Oft stünden Gleichgültigkeit und Unachtsamkeit am Anfang eines Prozesses zur schleichenden Verrohung des Geistes, sagte Merkel. Wie wahr.

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