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13.04.2012
Meine Sicht

Jobmotor

Bernd Kammer erwartet gute Arbeitsplätze am BER

Der neue Hauptstadtflughafen BER wird gern als Jobmaschine gepriesen. Der Region täte es tatsächlich gut, wenn dies so in Erfüllung ginge. Vor allem, wenn es sich um gut bezahlte Jobs handeln würde. Da ist es allerdings kein gutes Omen, was in letzter Zeit von der Baustelle vermeldet wurde. Trotz aller Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen gelingt es offenbar immer wieder Firmen, sich durch Lohndumping an ihren Beschäftigten zu bereichern. Dass diese Vorfälle sich besonders in der Endphase des Flughafenbaus häufen, scheint eine gewisse Logik zu haben: Jetzt muss alles schnell gehen, da werden auch mal 100 Bauleute ohne zeitraubende Kon-trollen auf die Baustelle gebracht.

Peinlich, weil es sich ja um eine Baustelle in öffentlicher Regie handelt. Die Landesregierungen in Berlin und Brandenburg müssen aufpassen, dass der Flughafen keine Billiglohn-Maschine wird. Dafür gibt es nicht nur auf der Baustelle selbst Anzeichen. Gastronomieketten entlassen auf den alten Flughäfen in Tegel und Schönefeld ihre Mitarbeiter, bei der Neueinstellung am neuen Flughafen wird dann weniger Lohn gezahlt. Und bei der Jobmesse in Schönefeld präsentierten sich auffällig viele Leiharbeitsfirmen, bei denen es auch weniger Geld gibt als bei einer Festanstellung. Noch stottert der Jobmotor.

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