Linker Journalismus ist nicht umsonst! Was soll das hier?

Seit nunmehr fast 25 Jahren ist das »nd« einem stetigen Wandel unterworfen und muss sich immer wieder neu in der Zeitungslandschaft erfinden. Das gilt für Print wie für Online, einiges geschieht hinter den technologischen Kulissen, vieles ist für die Leserinnen und Leser augenfällig.

Die gedruckte Zeitung, auch das „nd“, hat in den letzten Jahren erheblich an Auflage verloren und die Dynamik des Sinkflugs scheint zuzunehmen. Positiv hat sich in den vergangenen Monaten dagegen die Zahl der digitalen Verkäufe, vor allem Online-Abonnenten entwickelt. Sie hat im Laufe des Jahres 2014 stark zugenommen, auch wenn wir mit gut 1.200 zahlenden Online-Lesern noch weit hinter anderen überregionalen Zeitungen zurückliegen. Mehr als ein Drittel dieser Abonnenten nutzen das Online-Angebot in Kombination mit der gedruckten Wochenendausgabe. Auch die nd-App findet immer größeren Zuspruch. Um eine solche Entwicklung zu verstätigen und auszubauen, bedarf es nicht unerheblicher Investitionen.

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der LeserInnen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer „sanften“ nd-Zahlschranke. Wir blenden einn Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Wir hoffen, dass viele LeserInnen zu dem Entschluss kommen: Linker Journalismus ist mir etwas wert!

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14.04.2012

Wissen, punkten, gewinnen

Gewinnspiel: APRIL WOCHENRUNDE 3

  • An vier Wochenenden stellen wir jeweils drei Fragen. Sie beziehen sich auf historische Daten der Folgewoche.
  • Für jede richtige Antwort gibt es drei Punkte, bei drei Richtigen einen Zusatzpunkt.
  • Die Punkte der vier Spielwochenenden werden für Jede und Jeden im »nd« gesammelt.
  • Am Monatsende gewinnen die meisten Punkte; bei Gleichstand wird unter Ausschluss des Rechtsweges gelost. Die drei Gewinner werden mit Namen und Wohnort veröffentlicht.
  • Lösungen der jeweiligen Wochenrunde bis Donnerstag an: zeitgenuss@nd-online.de oder Fax: (030) 29 78- 1600 oder »neues deutschland«, Kennwort Zeitgenuss, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin.

GEWINNE BEIM APRILSPIEL

1. PREIS: eine Olympus-Digitalkamera, 12 Megapixel, RGB-Filter, vierfach Weitwinkel, Brennweite 4,9 - 19,6 mm, LCD-Größe 6,9 cm, AVI Motion JPEG, interner Speicher 92 MB u.v.a.

2. PREIS: ein Silit-Kochtopfset, achtteilig, Edelstahl rostfrei, teilsatiniert.

3. PREIS: Konrad Paul Liessmanns »Theorie der Unbildung - die Irrtümer der Wissensgesellschaft«, Zsolnay Verlag.


NEUE FRAGEN

Wer?
Die Ehe funktioniert am besten, wenn beide Partner ein bisschen unverheiratet bleiben. - Wer sagte es?

Wofür?
Am 17. April 1907 streikten die Pariser Caféhauskellner. - Wofür?

Welches?
Am 14. April 1783 gab es in Berlin die Uraufführung eines der bedeutendsten Dramen deutscher Autoren. Welches?


AUFLÖSUNG 2. Aprilrunde
(ND vom 7./8. April)

Wer? - Roda Roda (13. April 1872 - 20. August 1945 in New York), österr. Schriftsteller und Publizist.

Warum? - Gemäß einer Kritik Mao Tse-tungs vom Februar 1976: »Deng Xiaoping ist jemand, der den Klassenkampf nicht aufgreift und von jeher das Programm des Klassenkampfes abgelehnt hat«...

Weshalb? - In dem Waggon reisten Lenin und einige seiner engsten Genossen mit Unterstützung der Obersten Deutschen Heeresleitung aus dem Schweizer Exil via Deutschland nach Petersburg.

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