16.04.2012

Druck auf Guinea-Bissau

Bissau (AFP/nd). Nach dem Militärputsch in Guinea-Bissau wächst der internationale Druck auf das westafrikanische Land. Die EU drohte am Samstag mit einem vollständigen Stopp der Finanzhilfen und forderte die Militärs auf, ihre Gefangenen freizulassen und die legitime Regierung wieder einzusetzen. Auch die USA verurteilten den Militärputsch scharf. Die EU habe bereits den größten Teil ihrer Hilfen für Guinea-Bissau ausgesetzt, erklärte ein Sprecher der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton. Überprüft würden als Nächstes auch die direkten Hilfen für die Bevölkerung. Auch die USA forderten die Wiedereinsetzung der »legitimen Regierung«.

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