Linker Journalismus ist nicht umsonst! Was soll das hier?

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Die gedruckte Zeitung, auch das „nd“, hat in den letzten Jahren erheblich an Auflage verloren und die Dynamik des Sinkflugs scheint zuzunehmen. Positiv hat sich in den vergangenen Monaten dagegen die Zahl der digitalen Verkäufe, vor allem Online-Abonnenten entwickelt. Sie hat im Laufe des Jahres 2014 stark zugenommen, auch wenn wir mit gut 1.200 zahlenden Online-Lesern noch weit hinter anderen überregionalen Zeitungen zurückliegen. Mehr als ein Drittel dieser Abonnenten nutzen das Online-Angebot in Kombination mit der gedruckten Wochenendausgabe. Auch die nd-App findet immer größeren Zuspruch. Um eine solche Entwicklung zu verstätigen und auszubauen, bedarf es nicht unerheblicher Investitionen.

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der LeserInnen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer „sanften“ nd-Zahlschranke. Wir blenden einn Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Wir hoffen, dass viele LeserInnen zu dem Entschluss kommen: Linker Journalismus ist mir etwas wert!

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17.04.2012

Nord-Süd - Termine

HEUTE IN BERLIN - Im Rahmen des internationalen Aktionstages der Kleinbauern »Via Campesina« findet in der Markthalle IX in Berlin-Kreuzberg die Diskussionsveranstaltung »Bauer trifft Kiez« statt. Rund um das Thema »Ackerboden im Ausverkauf« werden verschieden Beiträge auf die globalen und regionalen Folgen eingehen und darstellen, wie die EU-Agrarreform diesen Prozess beeinflusst. 19.30 Uhr, Eisenbahnstr. 42/43.

LANDRAUB - »Landraub: Reisen ins Reich des neuen Kolonialismus«. Buchvorstellung und Diskussion mit dem italienischen Autor Stefano Liberti sowie David Vollrath (Rettet den Regenwald), 18. April, 19.30 Uhr, W3, Nernstweg 32 - 34, 22765 Hamburg. Eintritt: 4 Euro (erm.: 2 Euro)

NACHHALTIGKEIT - »Rio + 20 und die neue Wirtschaft: Green allein oder fair & inclusive?« 20 Jahre nach dem Weltgipfel von Rio ist das Scheitern der damals formulierten Ziele offensichtlich. Vorträge von und Podiumsdiskussion mit Ulrich Brand (Uni Wien), Meike Spitzner (Wuppertal-Institut) und Jens Martens (Global Policy Forum). 23. April, 17.30 - 21 Uhr, Haus der Demokratie, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin.

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