Hendrik Lasch, Magdeburg 18.04.2012 / Inland

Als Hospitantin in die CDU-Fraktion

»Ungewöhnlicher Vorgang«: Bildungspolitikerin Koch-Kupfer verlässt LINKE in Sachsen-Anhalt

Für die LINKE gewählt, bei der CDU gelandet: Die parteilose Schulpolitikerin Edwina Koch-Kupfer vollzieht in Sachsen-Anhalts Landtag einen bemerkenswerten Karriereschritt.

»Eine Schule für alle Kinder, eine Schule, in der Kinder länger gemeinsam lernen« – das schwebte Edwina Koch-Kupfer im Frühjahr 2011 vor. »Kein Kind soll sich als Bildungsverlierer sehen«, schrieb die Lehrerin damals zu den Wahlprüfsteinen des Landesfrauenrats Sachsen-Anhalt und fügte an, das Bildungskonzept der LINKEN zeige »einen realen Weg auf, den Problemen im Bildungssystem zu begegnen«. Kurze Zeit später saß Koch-Kupfer im Landtag: Die LINKE hatte die Halberstädterin auf Platz 23 ihrer Landesliste gesetzt.Für eine »Schule für alle Kinder« dürfte die 49-Jährige bei ihren künftigen Parlamentsauftritten kaum mehr werben: Seit gestern ist sie Mitglied der CDU-Fraktion. Da sie parteilos ist, erhält sie den Status einer »Hospitantin«, jedoch mit vollem Rede- und Stimmrecht.

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