Wenn Schlussstriche zur Mode werden ...braucht es linken Journalismus
Deshalb jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
Von Alexander Ludewig, München
19.04.2012

Hoffen auf ein gutes Ende

FC Bayern will nach Sieg gegen Madrid die Saison in der Champions League retten

keine Entscheidung fallen würde, am Dienstagabend in der Münchner Arena, war allen vorher klar. So unterließen es auch alle Münchner, nach dem 2:1-Sieg gegen Real Madrid weiter vorauszublicken als bis zum kommenden Mittwoch, dem Tag des Rückspiels in der spanischen Hauptstadt. Richtungweisend ist der Erfolg des FC Bayern im Halbfinalhinspiel der Champions League schon. Auf der großen europäischen Fußballbühne wollen die Münchner mit dem Finaleinzug ihre Saison noch zum Guten wenden.

Ein Anfang dazu gelang vor 66 000 begeisterten Zuschauern, wenngleich gegen erstaunlich schwache Madrilenen. »Wir können stolz sein«, frohlockte der Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Gegen einen Großen zu gewinnen, tut immer gut. Ein Sieg gegen Real Madrid ist etwas Besonderes, und der FC Bayern hat nach den Enttäuschungen in der Bundesliga sein Selbstvertrauen wieder gefunden. »Jetzt fahren wir nicht mehr chancenlos nach Madrid«, freute sich Rummenigge.

In der Anfangsphase war das Spiel der Münchner noch unentschlossen und von übergroßem Respekt vor dem Gegner geprägt. Nach sieben Minuten lenkte Torwart Manuel Neuer Karim Benzemas Schuss aus 15 Metern über die Latte.

Doch durch konzentrierte Abwehrarbeit, Zweikampfstärke, genauem Passspiel und Ballbesitz gewann der FC Bayern Sicherheit - und traute sich in der Offensive mehr zu. Nach einer Viertelstunde tauchten die Münchner erstmals gefährlich in Reals Strafraum auf. Zwei Minuten später stand es 1:0. Im Anschluss an eine Ecke drosch Franck Ribéry den Ball entschlossen in die Maschen.

Angetrieben vom spielfreudigen Franzosen, beherrschten die Münchner fortan das Geschehen. Das änderte sich auch in der zweiten Halbzeit nicht, in der Bayern sechsmal, Real Madrid nur ein Mal gefährlich vor des Gegners Tor kam. Dennoch heiß es nach 53 Minuten durch einen Treffer von Mesut Özil 1:1. Ein schneller Konter genügte den Spaniern zum Ausgleich.

Konnte man Reals Auftreten zuvor als zurückhaltend bezeichnen, ließen sie das Fußballspielen nun komplett sein. Mit der Erkenntnis, dass hier keine Entscheidung über die Finalteilnahme fallen würde, wollten die Madrilenen das Remis verwalten, und hatten dabei immer im Hinterkopf: Am Sonnabend geht es zum FC Barcelona. Im Gegensatz zum FC Bayern ist Real noch im Rennen um die nationale Meisterschaft.

Fast wäre die Verweigerungstaktik aufgegangen. Doch in der 90. Minute lief Stürmer Mario Gomez »blind durch« und hielt seinen »Staksen« hin, beschrieb der Münchner seinen Treffer. Der brachte den verdienten Sieg - und hielt die Hoffnung auf eine gute Saison am Leben.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken