Martin Kröger 18.04.2012 / Berlin / Brandenburg

Anti-Konflikt-Henkel

7000 Polizisten sollen am 1. Mai mit Deeskalationsstrategie für ruhigen Verlauf sorgen

Bürger, die bei der vergangenen Abgeordnetenhauswahl die CDU gewählt haben, dürften zurzeit etwas irritiert sein. Denn statt wie im Wahlkampf versprochen den »Aufräumer« zu geben, schlägt CDU-Innensenator Frank Henkel bisher eher ruhigere Töne an. Von »Null Toleranz« gegenüber »gewalttätigen Chaoten« und »Randalierern« im Vorfeld des diesjährigen 1. Mai schwadroniert gegenwärtig nur der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU), der das Propagieren ähnlicher Gewaltfantasien allerdings auch vom Berliner Senat erwartet.Doch dieser Versuchung erliegt Henkel nicht. Das wurde gestern auch bei der Präsentation der Polizeistrategie zum 1. Mai deutlich, die der CDU-Innensenator gemeinsam mit der amtierenden Polizeipräsidentin Margarete Koppers vorstellte. Wie in zehn Jahren unter Rot-Rot erprobt, will auch der neue Senat an der Doppelstrategie der »Ausgestreckten Hand« festhalten. »Das heißt viel Kommunikation, aber auch konsequenten Einsatz gegen Gewalttäter durch die Polizei«, erläuterte Henkel. Nur so sei zu hoffen, das alljährliche Gewaltritual am 1.

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