Regina Stötzel 19.04.2012 / Inland

Von der Freiheit, Möhrenpastinakenbrei zu kochen

Familienministerin Kristina Schröder stellte ihr Buch vor

»Danke, emanzipiert sind wir selbst« lautet die gänzlich unverkrampfte Antwort der Bundesfamilienministerin auf das »Diktat der Rollenbilder« von Alice Schwarzer und Eva Herman.

»In dieser Kultur misstrauischer Feindseligkeit geht es dem Kinderwunsch wie einer empfindlichen Zimmerpflanze, die man draußen dem grellen Sonnenlicht und den wechselnden Witterungsverhältnissen aussetzt: Er verkümmert.« Kristina Schröder ist 34 Jahre alt, Ministerin, Mutter – und jetzt auch noch Autorin. Sie hat so einiges geschafft. Doch es gibt immer noch einen Punkt, der sie richtig »nervt«: das »Diktat der Rollenbilder«. So hat sie geschrieben, was geschrieben werden muss, um die »unglaublich verkrampfte Debatte darüber, wie ein Frauenleben sein sollte«, zu befeuern – und ist jetzt schon stolz darauf, dass sie es geschafft hat.

»Danke, emanzipiert sind wir selbst« richtet sich gegen Feministinnen, die angeblich ausschließlich »das Ideal der Vollzeit berufstätigen Karrierefrau« propagieren, und auch ein bisschen gegen Strukturkonservative, die Frauen zurück an Heim und Herd predigen. Allerdings, um das klar zu stellen: »Enttäuscht sind wir dabei vor allem von Feministinnen.« Dabei hat sie grundsätzlich gar nichts gegen Feministinnen – ihre beste Freundin ist eine! Aber sie hat etwas gegen den »Weltanschauungsfeminismus«, gegen die »Fanatischen«, die »feministische Lebensplanwirtschaft« betreiben für sich und andere. Die mit den »Beißreflexen«, die in den »ideologischen Schützengräben der 70er Jahre« liegen und von dort die emanzipierte Kristina Schröder ins »Kreuzfeuer« nehmen. Die Verkrampften eben.

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