Gemeinsam sind wir stark– linker Journalismus ist mir etwas wert!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
Von René Heilig
23.04.2012

Nazi-Name von Kaserne entfernt

Proteste hatten Erfolg

Die Proteste haben gefruchtet: Die Gebirgsjägerkaserne in Bad Reichenhall bekommt nach 46 Jahren einen neuen Namen. Im Jahr 1966 war sie nach Wehrmachtgeneral Rudolf Konrad benannt worden, der nach dem Krieg Chef der Gebirgsjägerkameradschaft war. Treibende Kraft für die Ehrung des Nazi-Generals war CSU-Chef und Bundesminister Franz-Josef Strauß.

Konrad war ein fanatischer Anhänger des Nazi-Regimes und bekennender Antisemit. Im Zuge der sogenannten Partisanenbekämpfung hat er unter anderem auf der Krim ganze Ortschaften ausgelöscht.

Im Bayerischen Fernsehen kündigte Verteidigungsstaatssekretär Christian Schmidt (CSU) am Freitag die Umbenennung noch für dieses Jahr an. Die »Initiative gegen falsche Glorie« schlägt vor, die Kaserne nach Feldwebel Anton Schmid zu benennen. Der wurde am 13. April 1942 von den Nazis hingerichtet, weil er während des zweiten Weltkriegs Hunderte Juden aus dem Ghetto in Vilnius gerettet hatte. Schmid war Österreicher, die Kaserne liegt nur wenige Kilometer von der Grenze zu Österreich entfernt. Aus Sicht von Oberleutnant Johannes Schmid, Sprecher der Gebirgsjägerbrigade 23, ist der Vorschlag jedoch »aus der Luft gegriffen« und hat keine Chance. »Die Entscheidung trifft das Bundesverteidigungsministerium.«

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken