Hans-Gerd Öfinger 23.04.2012 / Inland

Weiter im Spielplan: griechische Tragödien

Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung über die Macht der Banken

Die aktuelle »griechische Tragödie« ist noch längst nicht beendet. Diese Erkenntnis spiegelte sich in verschiedenen Beiträgen einer Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung unter dem Motto »Game over - Finanzsystemwechsel« am Wochenende in Frankfurt am Main wider.

In der Serie »Lasst uns über Alternativen reden« wollen Rosa-Luxemburg-Stiftung und »neues deutschland« reale Alternativen bewusst machen, wie sie in Gewerkschaften und sozialen Bewegungen, bei Bürgerprotesten und Occupy, in linken Gruppen und der Partei DIE LINKE diskutiert und praktiziert werden. Zur Beteiligung an der Debatte laden wir ein.

»Alle sogenannten Hilfspakete haben nichts bewirkt, egal in welche astronomische Höhe die Summen gestiegen sind«, erklärte der finanzpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Axel Troost. Durch die Verknüpfung von »Kredithilfen« mit dem Zwang zu gigantischen Ausgabenkürzungen werde die griechische Wirtschaft »regelrecht in die Rezession getrieben«. Übertragen auf Deutschland entsprächen die Kürzungsprogramme einer Streichung von 1,2 Millionen Arbeitsplätzen im Öffentlichen Dienst. In Griechenland sei noch längst nicht alles »in trockenen Tüchern«, warnte Troost vor unzumutbaren Auflagen der Troika, einer Eskalation der sozialen und politischen Krise und einer Dynamik, die unter Umständen noch in diesem Jahr zu einem Austritt des Landes aus der Euro-Zone führen könnte. Weil das Land auf Lebensmittel- und Energieimporte angewiesen sei, könne es nach einer Abwertung der nationalen Währung für die Masse der Bevölkerung »noch schlimmer kommen«.

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