Gemeinsam sind wir stark– linker Journalismus ist mir etwas wert!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
23.04.2012

Hollande eindeutiger Favorit für Duell um Präsidentschaft

Für Nicolas Sarkozy wird es jetzt ganz eng. Aber er gibt den Kampf um seine Wiederwahl als französischer Staatspräsident nicht auf. Doch es müsste ein kleines Wunder geschehen, um den Sieg des Sozialisten François Hollande noch zu verhindern.

Paris (dpa) - Der Sozialist François Hollande geht als eindeutiger Favorit in das Duell mit Amtsinhaber Nicolas Sarkozy um den Posten des französischen Staatspräsidenten. Dem Herausforderer gelang es nach den in der Nacht zum Montag veröffentlichten Ergebnissen der Stimmenauszählung, eine Reihe konservativer Bastionen in Frankreich zu erobern. Als erster Sozialist konnte er auch in der bisher stets konservativ wählenden Hauptstadt Paris die Mehrheit an sich reißen. Die Entscheidung fällt nun in der Stichwahl am 6. Mai.


Hollande bekam in der ersten Runde der Präsidentenwahl am Sonntag 28,63 Prozent der Stimmen, wie das Innenministerium weiter mitteilte. Sarkozy erhielt nur 27,08 Prozent. In diesen Zahlen fehlten nur noch einige wenige Stimmen der im Ausland lebenden Franzosen.


In Paris räumte Hollande 34,83 Prozent der Wählerstimmen ab. Mit Sarkozy hatte ein konservativer Kandidat erstmals das Nachsehen: Er bekam in der Metropole nur noch 32,19 Prozent.


Bei der Stichwahl am 6. Mai kommt es für Sarkozy vor allem darauf an, die Wähler zu gewinnen, die für die rechtsextreme Nationale Front (FN) und deren Kandidatin Marine Le Pen votiert hatten. Le Pen hatte mit 18,01 Prozent einen spektakulären Erfolg erzielt - das bisher beste Ergebnis überhaupt. Ihr Vater Jean-Marie Le Pen war 2002 mit 16,86 Prozent gegen Jacques Chirac in die Stichwahl eingezogen.


Am Montagmorgen galt es jedoch als unwahrscheinlich, dass Marine Le Pen bei einer Veranstaltung zu Ehren der Nationalheldin Jeanne d'Arc am 1. Mai ihren Wählern empfehlen wird, für Sarkozy zu stimmen. Der stellvertretende FN-Vorsitzende Louis Aliot sagte, vermutlich werde es keine Empfehlung geben. Schon Jean-Marie Le Pen hatte sich 2007 geweigert, seine Anhänger zur Unterstützung Sarkozys aufzufordern. Nach Berechnungen von Wahlforschern bräuchte Sarkozy mindestens 80 Prozent der Stimmen für Marine Le Pen, um seine Chance gegen Hollande zu wahren.


Sarkozy musste 35 Departements, in denen er bisher die Mehrheit bekommen hatte, seinem Herausforderer überlassen. Im zweiten Wahlgang wollen nach einer Umfrage nur 44 Prozent der Wahlberechtigten für Sarkozy stimmen. 56 Prozent hingegen sind für Hollande, wie die Befragung des Instituts CSA für französische Medien wie den TV-Sender BFM weiter ergab.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken