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26.04.2012

Wenige drin, viele draußen

Kommentar von Christian Klemm

Jahrelang haben Wirtschaftsverbände auf den dringenden Fachkräftemangel in der Bundesrepublik hingewiesen. Und darauf, dass die Politik wirksam dagegen vorgehen soll. Zum Beispiel dadurch, dass hoch qualifizierten Arbeitskräften auch aus Staaten jenseits der EU die Zuwanderung nach Deutschland leichter gemacht wird. Und sieh' an, es klappt. Die Zahl der hoch qualifizierten Zuwanderer ist laut Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung angestiegen. Grund dafür sind unter anderem Lockerungen in der Gesetzgebung. Doch das reicht den Wirtschaftsbossen nicht, noch immer fehlen zehntausende Fachkräfte. Sie drängen darauf, die Selektion von Migranten noch zu verschärfen.

Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Einige wenige Maschinenbauingenieure dürfen in die Bundesrepublik einreisen, der große Rest aber muss draußen bleiben. Die deutsche Zuwanderungspolitik orientiert sich ganz am Wohl der Wirtschaft. Schließlich dürfe, so die Begründung, das Wirtschaftswachstum nicht gefährdet werden. Auch das viel diskutierte Punktesystem, das zum Beispiel in Kanada die Zuwanderung steuert, geht genau in diese (falsche) Richtung.

Schlussendlich wird auch den Entwicklungsländern durch diese Politik ein Bärendienst erwiesen. Denn anstatt in Bamako, Daressalam oder Delhi zur Entwicklung ihrer Heimatländer beizutragen, sorgen afrikanische oder indische Ingenieure für satte Profite in den Industriestaaten. Die »Dritte Welt« blutet so regelrecht aus. Und die Bevölkerungsmehrheit verharrt in ihrem Elend.

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