Wenn Schlussstriche zur Mode werden ...braucht es linken Journalismus
Deshalb jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
26.04.2012

Ganz kleines Format

Kommentar von Silvia Ottow

Die Bundesregierung hat ein 74-Seiten-Papier verabschiedet, das dem bösen demografischen Wandel Angst und Schrecken einjagen soll. Sie will Nachwuchs fördern, Zuwanderer holen, die Pflege verbessern, Familie und Beruf vereinbar machen. Klingt gut, wird ins Regal im Bundeskanzleramt gelegt und muss nicht einmal kopiert werden, denn in den Bundesministerien muss man den Text nicht kennen. Da ticken die Uhren anders.

Im Bundesgesundheitsministerium kümmert man sich ja gerade um die Pflege. Aber auf Verbesserungen sollte man nicht hoffen. Wer gut gepflegt werden will, muss schön sparen, ist die Botschaft aus diesem Hause. Das gilt auch bei der Rente. Angleichung des Rentenwertes Ost an den im Westen? Bloß nicht! Oder nehmen wir den Arbeitsbereich: Teilzeit, Befristungen und Zeitarbeit lassen einen Teil der jungen Generation mit Altersarmut rechnen. Flächendeckende Mindestlöhne? Fehlanzeige. Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Nicht wirklich, dafür Betreuungsgeld an Stelle von Kitaplätzen. Bildung für arme Kinder verbessern? Das geht nach allem, was zu beobachten ist, offenbar am besten, indem man bei Hartz-IV-Beziehern mit der Kürzungsschere fuchtelt.

Bundesinnenminister Friedrich bedauert, dass man künftig nicht mehr in jedem Dorf ein Amt haben könne und mit dem kleineren Format zufrieden sein müsse. Auf das kleine Format hat er mit seinem Papier ja schon mal einen guten Vorgeschmack gegeben.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken