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26.04.2012

Das ist nicht zu toppen

Dynamo-Urgestein Sven Felski im nd-Gespräch

Der 37-jährige Sven Felski, der mit vier Jahren zum SC Dynamo Berlin kam, erst Eiskunstläufer war und 1984 zum Eishockey wechselte, feierte im 20. Jahr seiner Profikarriere seinen sechsten Meistertitel mit den Eisbären Berlin - und das im 1000. Spiel in der Bundesliga und DEL für seinen Verein.

nd: Was geht Ihnen in diesem Augenblick durch den Kopf?
Felski: Mein Kopf ist total leer. Alles ist so unfassbar, so unglaublich. Ich bin mächtig stolz, zu dieser Mannschaft zu gehören. Titel im 1000. Spiel zu Hause - das ist nicht zu toppen. Schon letzten Sonntag, als wir in Mannheim beim 6:5 dieses Finalspiel erzwangen, waren die Spieler auf mich zugekommen und haben mir gratuliert, weil ich nun nicht beim 999. Spiel stehenblieb.

Aber Sie hatten sich wegen des Jubiläums im Vorfeld dieses Finalmatches zurückgehalten.
Ja, es ging nicht um mich, es ging um die Mannschaft. Im Fokus stand die sechste Meisterschaft und nicht mein Jubiläum.

Nun werden im Fanshop die Felski-Trikots mit der 1000 auf dem Rücken der Renner sein.
Ich gebe zu: Ich genieße es, dass die Fans in all den Jahren immer zu mir gestanden haben.

Wie kommentieren Sie das entscheidende Finalspiel?
Beim 6:5 in Mannheim war es das geilste Spiel, das ich je erlebt habe. Heute war es eines der dramatischsten Spiele. Mannheim war ein Topgegner.

Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes Bundesligaspiel?
Na klar, das war am 13. November 1992 im Wellblechpalast in Hohenschönhausen gegen den EC Hedos München, fünf Tage vor meinem 18. Geburtstag. Zwei Wochen später schoss ich beim 7:5-Heimsieg über den EC Ratingen meine ersten beiden Bundesligatore. So etwas vergisst man nicht.

Wie wird es nun bei Ihnen weiter gehen? Dem Vernehmen nach will der Manager, dass Sie eine Aufgabe im Verein übernehmen.
Keine Ahnung, jetzt wird erst mal gefeiert. Im Sommer werden sich der Manager und ich zusammensetzen und darüber reden. Ich bleibe natürlich bei den Eisbären, völlig klar. Einen anderen Verein kann ich mir nicht vorstellen. Ich habe auch noch brutalen Spaß am Spielen.

Gespräch: Jürgen Holz

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