Krieg, Waffenlieferungen, Ausbeutung Fluchthelfer sind nicht das Problem.
Linker Journalismus gegen (geistige) Brandstifter.
Jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
28.04.2012

Foulspiele

Kommentar von Olaf Standke

Nun also auch noch Bomben in Dnepropetrowsk. Zwar gehört die Geburtsstadt von Julia Timoschenko nicht zu den Austragungsorten der Fußball-Europameisterschaft, doch wachsen damit die Befürchtungen sechs Wochen vor dem Großereignis weiter. So viel hatte man sich in Kiew versprochen von dieser EM. Als Land auf dem Weg in die Europäische Union wollte sich die Ukraine präsentieren und muss sich jetzt fragen lassen, ob der Ball denn überhaupt rollen dürfe, wenn auf dem Feld der Bürgerrechte massiv gefoult wird und die Sicherheit nicht gewährleistet sein sollte.

Die inhaftierte und gesundheitlich angeschlagene Ex-Regierungschefin ist dabei zur zentralen Figur eines politischen Machtspiels geworden, das das Ausland stärker beschäftigt als die Mehrheit der Ukrainer, so Beobachter in Kiew. Es gibt keinen Grund, den behandelnden Berliner Ärzten nicht zu glauben, wenn sie eine medizinische Versorgung Timoschenkos außerhalb der Ukraine als erfolgversprechendsten Therapieansatz sehen. Vielen ihrer Landsleute aber scheint das egal zu sein, in deren Augen ist sie nicht weniger kriminell als die derzeitige Regierung und mitverantwortlich für Korruption und Bürgerrechtsverletzungen in einem Land, in dem auch Linke und Antifaschisten gefährlich leben und immer wieder Ziele gewaltsamer Angriffe werden. So wie der gerade einmal 17-jährige Aktivist Mikhail Norochi, der vor einigen Monaten in Dnepropetrowsk zu Tode geprügelt und gestürzt wurde.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken