Krieg, Waffenlieferungen, Ausbeutung Fluchthelfer sind nicht das Problem.
Linker Journalismus gegen (geistige) Brandstifter.
Jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
Von Jirka Grahl
28.04.2012

Die Friedensfahrt feiert Jubiläum

Am 5. Mai in Kleinmühlingen: Schur, Schuer, Smit, Dolezel, Smolik, Zahab

1
Auf der Sportseite vom 13. Mai 1963. Tarek Aboul-Zahab.

Die Friedensfahrt ist unvergessen. Zwar ist die legendäre Radetappenfahrt der Straßenamateure seit der 58. Auflage (2006) aus dem internationalen Rennkalender verschwunden, die Erinnerung an das Rennen indes bleibt lebendig: Ganz besonders im Museum »Course de la Paix« in Kleinmühlingen (Salzlandkreis), wo Museumsmacher Horst Schäfer am kommenden Wochenende mit prominenten Ex-Fahrern daran erinnern wird, dass der Friedensfahrtpeloton vor sechzig Jahren erstmals auf deutschen Straßen rollte.

Am 4. Mai 1952 war Görlitz erster DDR-Etappenzielort der Tour, die zuvor von Warschau nach Prag oder in die Gegenrichtung geführt hatte.

Neunter wurde damals ein kaum bekannter 21-Jähriger: Gustav-Adolf Schur aus Heyrothsberge in Sachsen-Anhalt. Bei der ersten von seinen zwölf Friedensfahrtteilnahmen sollte Täve Zehnter am Ende Zehnter werden. 1955 und 1959 konnte er die bedeutendste Amateurrundfahrt der Welt schließlich gewinnen.

Am kommenden Sonnabend will Täve mit Rennern von damals an die wechselvolle Friedensfahrtgeschichte erinnern. So mancher Radsportfan wird die Namen der Beteiligten noch kennen: Fritz Schuer und Theo Smit (holländische Rennfahrer aus den 70er Jahren), sowie Jan Smolik und Pavel Dolezel, die in den 60er Jahren für die CSSR starteten.

Die weiteste Anreise zu der Jubiläumsfeier, die für alle Besucher offen ist (Eintritt: drei Euro), hat Ehrengast Tarek Aboul-Zahab. Der Libanese war von 1962 bis 1964 viermal bei der Fahrt dabei und wurde trotz seiner Außenseiterrolle stets gefeiert. »Für mich wird ein Traum wahr«, freut sich Museumschef Horst Schäfer: »Tarek Aboul-Zahab war das absolute Idol meiner Kindheit! «

5. Mai 2012, 10 bis 13 Uhr. Museum »Course de la Paix«, Grabenstraße 21, 39221 Kleinmühlingen.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken