Gemeinsam sind wir stark– linker Journalismus ist mir etwas wert!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
03.05.2012

Museum zum Kalten Krieg soll kommen

(epd). Der Berliner Kulturstaatssekretär André Schmitz (SPD) hält das geplante Museum des Kalten Krieges für ungefährdet - trotz der anhaltenden Ungewissheit über den Erwerb des Geländes durch einen Immobilienunternehmer. »Sollte dieser Investor seine Pläne nicht verwirklichen können, wird ein anderer bauen«, sagte Schmitz am Mittwoch. Alle anderen möglichen Interessenten dürften »sehr erpicht« sein, »sich von uns dort kostenlos ein Museum mit internationaler Ausstrahlung und Zehntausenden von Besuchern hinsetzen zu lassen«.

Das vom Land geplante, rund 3000 Quadratmeter große Museum soll bis 2015/16 in unmittelbarer Nähe des früheren Allierten-Kontrollpunktes Checkpoint Charlie realisiert werden. Die Ausstellungsfläche soll in einem Neubau angemietet werden, den der irische Investor und Kooperationspartner des Senats auf dem derzeit noch brachliegenden Gelände an der Friedrichstraße errichten will.

Das Grundstück wie auch ein benachbartes Areal sollen allerdings am 10. Mai auf Betreiben eines Berliner Finanzamtes wegen nicht bezahlter Steuerschulden des früheren Eigentümers zwangsversteigert werden. Ob dabei der Investor zum Zuge kommen würde, ist derzeit unklar. Medienberichte, wonach der Investor zwischenzeitlich alle Schulden bezahlt habe und damit die Zwangsversteigerung hinfällig geworden sei, konnte die Berliner Justizpressestelle am Mittwoch nicht bestätigen. Auch im bundesweiten Online-Portal für Zwangsversteigerungen waren die beiden Termine am Mittag nach wie verzeichnet.

Ein Ankauf der Flächen durch das Land bezeichnete der Kulturstaatssekretär aufgrund der Haushaltslage als undenkbar. Dies würde nach Berechnungen der Verwaltung Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe verlangen. Der Checkpoint Charlie wäre damit die aufwändigste Gedenkstätte in Europa.

Schmitz räumte für die Vergangenheit erhebliche Nachlässigkeit der Behörden im Umgang mit dem Checkpoint Charlie ein. »Die öffentliche Hand hat hier über Jahrzehnte versäumt, für eine qualifizierte historische Information zu sorgen«, kritisierte er. Mit dem geplanten Museum des Kalten Krieges solle dieser Missstand jetzt aber behoben werden.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken