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04.05.2012
Fragwürdig

Wie frei ist die Presse?

Michael Rediske ist Vorstandssprecher von »Reporter ohne Grenzen«

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nd: Herr Rediske, was tut Ihre Organisation?
Rediske: Wir setzen uns mit Öffentlichkeitsarbeit für verfolgte Journalisten oder unterdrückte Medien in aller Welt ein. Manchmal können wir erfreut sagen, hier ist jemand freigelassen worden aufgrund von internationalem Druck.

Weshalb werden Journalisten staatlicherseits bekämpft?
Sie sind, wenn sie ihre Arbeit richtig verstehen, aufklärerisch tätig, verbreiten Informationen, die anders nicht zu bekommen sind. Das ist in autoritären Staaten wichtig, wo es wenige nicht regierungsgelenkte Medien gibt. Mutige Journalisten stehen in Mexiko in Gefahr, von der Drogenmafia umgebracht zu werden. Oder in Russland, wenn sie über Korruption und lokale Machthaber berichten. In China wandern sie ins Gefängnis, wenn sie die niemals genau definierten Grenzen überschreiten, die die staatliche Zensur setzt.

Die Stilisierung des Journalisten zum kämpferischen, moralisch aufrichtigen Wahrheitssucher - ist das nicht eine Glorifizierung?
In vielen Ländern gibt es keinen Journalismus von sehr hoher Qualität. Oft gibt es gar keine ausgebildeten Journalisten. Trotzdem ist das die einzige Chance, unterdrückte Nachrichten an die Öffentlichkeit zu bringen.

Sind es nicht auch im Westen wenige Konzerne, die Zeitungen herausgeben? Es gibt eine starke Konzentration.
Zur Pressefreiheit gehört Pressevielfalt. Nicht ohne Grund sind Länder wie Frankreich und Italien, wo sich - trotz einer theoretisch großen Medienvielfalt - die Regierenden Berlusconi und Sarkozy die Medien gefügig gemacht haben, auf unserer Rangliste der Pressefreiheit ein gutes Stück nach unten gerutscht.

Und in Deutschland?
Wir haben ein großes Medium, das einen dominanten Einfluss ausübt. Das ist immer noch die »Bild«-Zeitung. Und die Pressekonzentration nimmt allgemein zu, Redaktionen haben immer weniger Geld zum Recherchieren. Dennoch hat Deutschland angesichts der immer noch beträchtlichen Zahl von Zeitungen und Sendern eine Medienvielfalt, von der andere Länder nur träumen können.

Journalisten arbeiten auch oft mit Propaganda.
Wir sagen nicht, der Journalismus sei immer aufklärerisch. International sehen wir Bedrohungen der Pressefreiheit da, wo es immer weniger unabhängige Zeitungen und Verlage gibt und wo die PR-Industrie immer stärkeren Einfluss auf den Journalismus nimmt.

Ihre Organisation bezieht auch Geld vom französischen Staat, von der EU, von einer konservativen Stiftung. Wie kann so Ihre Unabhängigkeit gewahrt werden?
Indem wir von nirgendwo her Summen annehmen, die eine Dominanz eines einzelnen Geldgebers ermöglichen. Wenn Sie sagen: »keine Regierungsgelder«, dann können Sie auch keine Projekte finanzieren, etwa die Beobachtung des Zustandes der Pressefreiheit in vielen Ländern. Geldgeber würden nur Einfluss nehmen, wenn die Beträge so hoch wären, dass die Organisation davon abhängig wäre. Aber wenn die französische Regierung 25 000 Euro gibt, bei einem Budget von vier Millionen glaube ich nicht, dass das ein maßgeblicher Einfluss ist.

Interview: Thomas Blum

32 Kommentare

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  • santi-aleman / 04. Mai 2012 12:14

    Ist ja eine ...

    ... nette Glorifizierrung ihrer Arbeit, Herr Michael Rediske.

    Ist ja eine tolle universelle Presselandschaft in Deutschland, wenn Springer, Bertelsmann, Bauer, WAZ den Zeitungsmarkt fast komplett beherrschen. Wenn jemand wie der ehemalige Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen eigene Gedanken hegt, wird er einfach von der WAZ-Zentrale aus ersetzt. Hoch lebe die Meinungsfreiheit in Deutschland! Über die "Öffentlich-rechtlichen" wurde in letzter Zeit ja schon genügend geschrieben.

    Übt die PR-industrie in Deutschland keinen Einfluss auf die Presse aus? Komisch, kommt mir irgendwie ganz anders vor, wenn ich so manche Fachzeitschrift lese. Ohne diese Artikel können viele von ihnen garnicht mehr überleben.

    Achs o, fast vergessen: Wer spendet noch alles für die ROG? Ach ja, war da mal was nicht mit der US- "NGO" CIA? Spenden die eigentlich immer noch fleißig oder haben dafür die USA kein Geld mehr?

  • Doc / 04. Mai 2012 15:27

    Solcherart Häme und Gehässigkeit

    sind bei ROG fehl am Platz. Kritik ist in manchen Fällen durchaus berechtigt. Dennoch ist das eine Organisation, die sich seit vielen Jahren um der Öffentlichmachung unterdrückter Nachrichten verdient macht. Gewiss: Sie können nicht alles lösen. Doch auch amnesty international bekommt nur ganz selten inhaftierte Journalisten frei. Politischer Druck von freiheitlichen Staaten nimmt, wenn es um Journalisten geht, rapide ab; nicht zu vergleichen mit anderen "Dissidenten".
    Für nicht zutreffend halte auch ich die Einschätzung bezüglich der Pressefreiheit in Deutschland. Ich selbst musste erleben, wie Titelbilder ausgetauscht oder Überschriften einfach gestrichen wurden, weil sie "einen Schatten auf die Amtsführung des Bürgermeisters legen" könnten. Selbst ein völlig unpolitischer einfacher Abschied des Redakteurs von seinen Lesern wurde eliminiert. Das alles unter freundlicher Duldung durch die Gemeindevertretung.
    Das "Klagen" über Bild kann ich mittlerweile nicht mehr hören, hier wird eine prätendierte Macht kolportiert, die es de facto nicht gibt. Weitaus schlimmer ist die immer noch weiter gehende Pressekonzentration, die auch in die AV-Medien (Lokalrundfunk, Privatsender) und mittlerweile sogar bis ins Internet (große Portale) reicht.
    Das wäre schon erfreulich, wenn ROG auch in dieser Hinsicht aktiv(er) würde.

  • 123DDR / 04. Mai 2012 17:59

    Re: Solcherart Häme und Gehässigkeit

    Von einem Lehrer sollte man ohnehin anderes erwarten dürfen, aber santi-aleman äußert sich schon gerne mal pointiert.

    Das Kernthema ignoriert er aber. Die Frage ist doch, ob und wie es eine Presse ohne Einfluss überhaupt geben kann. Egal ob in Diktatur oder Demokratie. Auch beispielsweise das ND hat Gesellschafter.

    Da gibt es nur eine Lösung für den Zeitungsleser - nämlich Medien verschiedener Couleur zu nutzen und sich dann ein Bild zu machen. Das ist ganz simpel.

  • santi-aleman / 04. Mai 2012 19:24

    Re: Solcherart Häme und Gehässigkeit

    Tja, die Wahrheit tut manchmal weh...

  • Rotspoon / 04. Mai 2012 22:53

    Es ist eine echte Kateridee

    Wenn jemand meint, er könnte sich durch Zeitungslesen "ein Bild machen"

  • Solidaritaet / 05. Mai 2012 08:55

    So schlimm ist es eigentlich gar nicht.

    Ein "Heiliger Deutscher" - hierfür steht doch Ihr Name, oder? - darf sich in weimar-humboldtscher Tradition zu ein wenig Zynismus hinreißen lassen.

    Das belebt ja auch manchmal die Diskussion. Ob es aber so oft persönlich werden muss, wie nicht selten im Forum, ist eine andere Frage. Das droht gute und an sich diskussionswürdige Argumente in den Hintergrund treten zu lassen und schadet dem Diskurs. Das gilt übrigens für Stammgäste und "Trolle".

  • santi-aleman / 05. Mai 2012 14:12

    Re: So schlimm ist es eigentlich gar nicht.

    Mal ne Frage: Wo entdecken Sie bei meinem Kommentar Zynismus?
    Oder meinen sie etwa ROG, der Geld von der CIA nimmt und sich dann als Retter des Journalismus aufspielt?

  • Solidaritaet / 06. Mai 2012 11:05

    Re: Es ist eine echte Kateridee

    Wodurch machen Sie sich "ein Bild"?

  • Solidaritaet / 06. Mai 2012 11:10

    Re: Re: So schlimm ist es eigentlich gar nicht.

    Vielleicht liegt das auch daran, dass ich Gymnasiallehrer häufig als zynisch wahrgenommen habe und Ihr Name leistet auch einen Beitrag...

    Mal im Ernst, die Antwort ist doch ganz einfach: Nennen Sie mal ein von Interessen unbeeinflusstes Medium.

  • Rotspoon / 06. Mai 2012 13:27

    Re: Re: Es ist eine echte Kateridee

    Ganz einfach: Morgens in der Frühe entfalte ich die Zeitung, reiße ein Loch in die Titelseite und gucke hindurch auf die Welt Ansonsten gilt das Gebot: Mach dir kein Bild (Max Frisch oder Gott, ganz egal)

  • Benny-Huhr / 06. Mai 2012 13:32

    Sie sind Lehrer, Solidaritaet?

    Das freut mich zu hören und erklärt die große Anzahl ihrer Kommentare.

  • santi-aleman / 06. Mai 2012 15:53

    Re: Re: Re: So schlimm ist es eigentlich gar nicht.

    zu: Vielleicht liegt das auch daran, dass ich Gymnasiallehrer häufig als zynisch wahrgenommen habe und Ihr Name leistet auch einen Beitrag...

    Irgendwie sind Sie wie Ihre Gefährten auf der vollkommen falschen Spur. ;-) :-)

    zu: Mal im Ernst, die Antwort ist doch ganz einfach: Nennen Sie mal ein von Interessen unbeeinflusstes Medium.

    Das behaupten doch aber ROG von sich um zum Thema zurückzukommen. Ablenken hilft nicht.

  • 123DDR / 06. Mai 2012 17:31

    Die Welt vom Frühstückstisch aus gesehen....

    Mit mehreren Zeitungen sieht man sicher weiter und mehr, als durch ein Loch am Frühstückstisch. Oder ist es eine Frage der Weltsicht?

  • maaajurumare / 06. Mai 2012 19:04

    Verengte Perspektive oder freiwillige Selbstbeschränkung?

    Also mir wäre es ja zu wenig, durch ein Loch in der Zeitung in die Küche zu gucken, aber wer das für die Welt hält, kann damit vielleicht ganz glücklich sein.

  • maaajurumare / 06. Mai 2012 21:38

    Re: Re: Re: Re: So schlimm ist es eigentlich gar nicht.

    Wo ist die Presselandschaft vielfältiger und freier als in Deutschland?

  • Rotspoon / 06. Mai 2012 21:56

    Oh!

    Bei mir wird gar nicht gekocht.

  • Rene-Tenz / 06. Mai 2012 23:07

    Re: Verengte Perspektive

    Werter User,

    vielleicht ist Ihnen mit diesem freundlichen Tipp geholfen:

    Ein Blick in die Zeitung und zwei ins Leben!

    Möglicherweise kann Sie diese Praxis vor den gröbsten Fehlschluessen aus den wechselnden Delegitimierungskampagnen bewahren.

  • 123DDR / 07. Mai 2012 05:00

    Selbst wenn ROG nicht unabhängig wäre, santi-aleman, wäre deren Arbeit

    zu begrüßen. Was kritisiert wird, ist nämlich nicht die Tätigkeit als solche - jedenfalls wird sie nicht offen kritisiert -, sondern eine vermeintliche Abhängigkeit. Nehmen wir einmal an, ROG kümmerte sich nur um die Pressefreiheit in bestimmten Staaten. Na und!? Besser als sich nicht um deren Pressefreiheit zu kümmern, oder? Ist etwa die Pressefreiheit in jenen Staaten, um die ROG sich kümmert, gegeben?

    Eine Zeitung, die vergleichbar kritisch wie das nd ist, gäbe es dort jedenfalls nicht.

    Die in diesem thread geäußerte Kritik ist also bestenfalls wohlfeil. Manche Staaten dürfen eben nicht kritisiert werden.

  • santi-aleman / 07. Mai 2012 12:38

    Re: Selbst wenn ROG nicht unabhängig wäre, santi-aleman, wäre deren Arbeit

    Können die ROG machen, machen sie doch auch. Und? Dann sollen sie aber auch zu ihrern Finanziers stehen. Gehört zur Ehrlichkeit dazu, auch für diese Journalisten oder Reporter.
    Welche Staaten dürfen hier nicht kritisiert werden?

  • maaajurumare / 07. Mai 2012 15:49

    Re: Re: Selbst wenn ROG nicht unabhängig wäre, santi-aleman, wäre deren Arbeit

    Warum beteiligen sich z.B. Libyen, Syrien, Iran, Nordkorea, China und Russland oder Palästinenser nicht an vergleichbaren Initiativen?

  • santi-aleman / 07. Mai 2012 19:10

    Re: Re: Re: Selbst wenn ROG nicht unabhängig wäre...

    Fragen sie doch ROG mal, ob sie Spenden von Russland nehmen würden. Ansonsten sollte immer der Grundsatz gelten: Zuerst vor der eigenen Haustüre kehren. Aber damit haben die seit Jahrhunderten weltmissionierenden Europäer so ihre Probleme. Die politisch Rechte, aber auch manche Linke.
    Nebenbei entstand ROG in den Hochzeiten des Kalten Krieges unter Ronald Reagan als die Losung ausgegeben wurde mittels sogenannter NGO/NRO und der Parole von dem "Selstbestimmungsrecht der Völker" nichtgenehme Staaten zu untermenieren. Bei wiki ist übrigens zu lesen, was die ROG sehen und was sie nicht sehen.

  • 123DDR / 08. Mai 2012 06:46

    Re: Re: Re: Re: Selbst wenn ROG nicht unabhängig wäre...

    In westlichen Demokratien muss kein Journalist fürchten, seiner Arbeit wegen drangsaliert, verfolgt, eingesperrt, gefoltert oder ermordet zu werden. In bspw. Syrien, Libyen, Iran, Nordkorea, China, Russland und bei den Palästinensern schon. Es gibt für den ROG also nichts vor der eigenen Haustüre zu kehren. Reisen Sie mal in den Iran und geben sich als Journalist aus...... Informieren Sie aber vorher ROG.

  • santi-aleman / 08. Mai 2012 10:32

    Re: Re: Re: Re: Re: Selbst wenn ROG nicht unabhängig wäre...

    Komischerweise gucken diese ROG nur auf die Achse-des-Bösen-Länder. Diese Bezeichnung sagt ja schon alles über den geistigen Zustand eine Gottes-eigenem-Land-Präsidenten.
    Da Sie ja wie unsere Mainstreampresse nur auf diese Länder gucken, fahren sie doch mal hin, wie es in Wirklichkeit dort ist. Muss ja nicht gleich Iran oder Nordkorea sein, die sind ja ganz besonders böse.
    Ich hab für sie mal einen Gegenvorschlag für eine tolle westliche Demokratie: Fahren Sie mal nach Kolumbien und wollen über die Ermordung von Gewerkschaftern berichten. Da guckt ja ROG nicht hin und ist sicher ganz gefahrlos. Viel Spaß!
    Ach so, unsere edle deutsche Demokratie macht es doch viel subtiler: Die entlässt einfach nichtgenehme Leute: Wie der rbb den Sprecher der "freien" Mitarbeiter vor ein paar Jahren entließ, als er sich für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne einsetzte. Geht ganz einfach.

  • Berndchen / 08. Mai 2012 10:50

    Re: Re: Re: Re: Re: Re: Selbst wenn ROG nicht unabhängig wäre...

    Die Methoden, im hochdemokratischen Westen missliebeige Journalisten mundtot zu machen, sind freilich diffiziler...

  • Solidaritaet / 08. Mai 2012 10:53

    Re: Re: Re: Re: Re: Re: Selbst wenn ROG nicht unabhängig wäre...

    Warum, santi-aleman, gründet oder fördert eigentlich kein Land, in dem es um die Pressefreiheit nicht so gut bestellt ist, eine ROG vergleichbare Organisation und kümmert sich um jene Länder, die Ihnen so am Herzen liegen?

  • santi-aleman / 08. Mai 2012 11:18

    Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Selbst wenn ROG nicht unabhängig wäre...

    Die Länder sind vielleicht nicht so missionarisch angelegt. Aber das ist für manche Leute hierzulande schwerverständlich.

  • 123DDR / 08. Mai 2012 11:32

    Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Selbst wenn ROG nicht unabhängig wäre...

    Vielleicht ist mal der eine oder andere mundtot - aber nicht tot.

  • 123DDR / 08. Mai 2012 13:48

    Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Selbst wenn ROG nicht unabhängig wäre...

    und die so wenig missionarischen Länder gewähren Pressefreiheit?

  • Berndchen / 08. Mai 2012 14:05

    Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Selbst wenn ROG nicht unabhängig wäre...

    Na das geht ja noch.

  • santi-aleman / 08. Mai 2012 19:17

    Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Selbst wenn ROG nicht unabhängig wäre...

    Fliegen Sie doch einfach mal hin: Zuerst Nordkorea und dann nach Kolumbien und berichten Sie!
    Ich verteile nicht so gerne Noten an andere Länder. Das überlasse ich gerne Leuten wie Ihnen.

  • Solidaritaet / 08. Mai 2012 20:10

    Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Selbst wenn ROG nicht unabhängig wäre...

    Das zu wissen genügt Zeitungen zu lesen - solche ohne Löcher....

  • Berndchen / 09. Mai 2012 16:06

    Hier kommt das elfte Re: Selbst wenn ROG nicht unabhängig wär...

    Zeitungen ohne Löcher??
    Wo lesen Sie denn, bzw. was genügt Ihnen denn???
    Mal so im übertragenen Sinne gefragt.

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