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09.05.2012

Weniger gefährliche Produkte

1803 Produkte 2011 in Europa zurückgenommen

Brüssel (AFP/nd). In Europa sind im vergangenen Jahr weniger gefährliche Produkte entdeckt worden als 2010. Über das EU-Schnellwarnsystem Rapex wurden im letzten Jahr 1803 Produkte vom Markt genommen oder zurückgerufen, welche die Gesundheit oder die Sicherheit von Verbrauchern gefährdeten, wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte. Das sind 20 Prozent weniger Meldungen als im Rekordjahr 2010, als mehr als 2200 Warnungen vor bedenklichen Produkten eingingen.

2011 ging die Zahl der gemeldeten Produkte damit erstmals zurück. Die EU-Kommission sieht darin ein Zeichen dafür, dass sich das System inzwischen bewährt hat. Die Behörde räumte aber ein, dass der Rückgang der Meldungen auch auf gekürzte Mittel und somit auf Personalknappheit in den Behörden der Mitgliedsländer zurückgehen könnte. Als Erfolg feiert es die Kommission, dass die Zahl der gefährlichen Produkte zurückgegangen ist, die aus China nach Europa eingeführt wurden.

Am häufigsten gingen Warnungen vor Bekleidung und Textilien ein, weil etwa das Risiko von Erstickung und Reizungen bestand (423 Meldungen). Am zweithäufigsten war mit 324 Meldungen Spielzeug betroffen, meist weil von den Produkten ebenfalls die Gefahr des Erstickens durch Verschlucken ausging.

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