Ines Wallrodt 09.05.2012 / Inland

»Blockupy findet statt«

Die Empörung über das Verbot europäischer Krisenaktionstage in Frankfurt am Main mobilisiert

Das Verbot sämtlicher Krisenproteste durch die Stadt Frankfurt am Main stößt auf breite Kritik. Die Aktivisten vertrauen auf Gerichte und ein trotziges »Jetzt erst recht«.

Die Stadt Frankfurt will sich durch ein Verbot der Krisenaktionstage Proteste vom Hals halten. Erreichen dürfte sie das Gegenteil. Das Verbot habe eine »beispiellose Welle der Solidarität« bewirkt, sagte Roman Denter von Blockupy Frankfurt am Dienstag in Berlin - wie zum Beweis im Bundestag, in einem Raum der Grünen, die die Aktionen selbst gar nicht unterstützen. Aber auch sie kritisieren den Konfrontationskurs der Stadt. »Frankfurt muss das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit wahren«, mahnt der grüne Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler. Seine Fraktion teile zwar einzelne Forderungen nicht, »aber Protest muss möglich sein, auch in räumlicher Nähe zu den Adressaten der Proteste, der Europäischen Zentralbank und Großbanken«.

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