Hans-Dieter Schütt 10.05.2012 / Kultur

Theatertreffen Berlin

Macbeth: Messer und Macht

Jana Schulz ist der zarte Mörder, die mörderische Zarte. Diese Faszinierende, Schöne, Zerbrechliche als Wesen des gleichsam dritten Geschlechts - das die Verwirrungen eine Seele, die Verirrungen eines Charakters als eine Zerrissenheit offenbart, bei der alle ständischen, sozialen Erklärungen versagen. Die Männer wie Kinder, die Frauen wie Kerle, das Leben als Knödel aus Mut und Feigheit, Hass und Liebe, Freund und Feind. Alles in einem Körper, in allen Körpern: Nichts, die Triebkraft, das Ziel aller Triebe.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: