Es geht nicht nur um schwarze Farbe

Herbeigeschminkte Physiognomie, unreflektierte Schauspieler - die Kritik an »Blackface« auf Theaterbühnen hat Zulauf

Auffällig rote Lippen am Deutschen Theater

Es ist an der Zeit, auf einen Skandal der Vergangenheit hinzuweisen, der kaum Beachtung fand. Da sagt ein Kritiker eines staatlichen Radiosenders, es sei völlig in Ordnung, dass im Theater Frauenrollen überwiegend von Männern gespielt werden, denen dazu sehr große Brüste an den Leib montiert werden. Es gebe »keine nennenswerte Minderheit« von Frauen auf dem Markt, die die Rollen spielen könnten. Ein Missstand sei es vielmehr, dass hierzulande auf jede »abgedrehte« Debatte aufgesprungen werde, die Frauenversteher in den USA anzetteln, was »uns« lächerlich mache. Dass ein Theater angesichts der Kritik »eingeknickt« sei und seine Aufführungspraxis änderte, findet der Kritiker »sehr peinlich« und »will es nicht akzeptieren«.

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