Uwe Stolzmann 19.05.2012 / Kultur

Kristallischer Dunst, steinerner Raureif

Carlos Fuentes: Erinnerung an den großer Erzähler

Mythos Mexiko: Zocaló, der große Platz

»Ich schreibe, wo immer ich bin«, sagte er einmal. »Auch im Flugzeug oder im Hotelzimmer. Ich will bei der Arbeit das Leben um mich herum hören.« Carlos Fuentes, Jahrgang 1928, liebte das Reisen, die Wanderung zwischen den Kulturen. Geboren wurde er in Panama, in Genf und Mexiko hat er Jura studiert, er war Mexikos Botschafter in Paris und hielt Vorlesungen in Harvard. Ja, er schätzte den steten Wechsel - ein Bein in der Neuen, ein Bein in der Alten Welt. Daheim in Mexiko lebte er nur die Hälfte des Jahres. Weil er dort halt doch nicht zum Schreiben kam. Anrufe, Besuche, Auftritte ohne Ende. Wenn er genug hatte, zog er sich nach London zurück, »wo das Wetter schlecht und das Essen noch schlechter ist, die Leute kalt sind und mich niemand belästigt«.

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