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Von Wolfgang Hübner
21.05.2012

MOSEKUNDS MONTAG

VOLLBREMSUNG

einem zunächst geruhsamen Wirtshausbesuch ließ sich in Herrn Mosekunds unmittelbarer Nähe eine größere ausgelassene Gesellschaft nieder. Ihr niederer Witz, ihr gegenstandsloser Frohsinn ärgerten Herrn Mosekund und störten ihn in seiner Melancholie. Deshalb rief er mitten in eine dümmliche Pointe hinein mit Grabesstimme: »Sehr witzig!« Augenblicklich erstarb jedes Lachen. Die Stimmung gefror, und der Wirt griff zum Telefon. Minuten später traf ein Lokalpolizist ein, der Herrn Mosekund zur Rede stellte: »Sie haben unbefugt die Spaßbremse gezogen?« Herr Mosekund schwieg. »Sie wissen, dass jeglicher Missbrauch der Spaßbremse verboten ist?« Schweigen. »Das ist ein gefährlicher Eingriff in den Publikumsverkehr.« Herrn Mosekund wurde es ungemütlich; er versuchte, die Situation mit einem müden Scherz zu retten: »Es gab ja keine Verletzten.« - »Sehr witzig!«, skandierte die verbitterte Gesellschaft am Nebentisch im Chor. »Entweder«, sagte der Polizist, »Sie stellen unverzüglich die vorherige Stimmung wieder her oder ich muss Sie vorläufig festnehmen.« - »Gern«, sagte Herr Mosekund und erhob sich, »Hauptsache, bei Ihnen gibt es nichts zu lachen.«

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