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Von Thomas Wolfer, SID
21.05.2012

»Es ist eine Sensation«

Der Hallesche FC steigt in die 3. Liga auf und ist nach 18 Jahren zurück im Profifußball

Der Hallesche FC ist zurück im Profifußball. Der Klub hat mit einem Remis gegen RB Leipzig am letzten Spieltag den Aufstieg in Liga 3 perfekt gemacht.

Bierduschen für Trainer und Manager, Riesenjubel bei den Fans und pure Erleichterung bei den Spielern: Der Hallesche FC hat nach 18-jähriger Abstinenz ausgelassen seine Rückkehr in den Profifußball gefeiert. Der Traditionsklub aus Sachsen-Anhalt schaffte mit einem 0:0 gegen RB Leipzig am letzten Spieltag den Aufstieg in die 3. Fußball-Liga und sicherte sich die Meisterschaft in der Regionalliga Nord.

»Es ist eine Sensation, dass wir mit unserer Mannschaft aufsteigen und uns gegen so übermächtige Gegner wie RB Leipzig durchsetzen konnten«, so Mittelfeldspieler Maik Wagefeld. Präsident Michael Schädlich meinte: »Ich bin kurz davor sprachlos zu sein. Wir haben zehn Jahre daraufhin gearbeitet, dieses Gefühl kann man sich durch nichts erkaufen. Ich bin einfach nur glücklich.« 15 000 Fans feierten die Krönung der überragenden Saison. Trainer Sven Köhler sagte: »Es ist einfach schön, wenn man sieht, wo man nächstes Jahr Fußball spielt. Aber man muss das alles erstmal sacken lassen.«

In der Saison 1991/1992 hatte Halle in der 2. Bundesliga gespielt, dann verschwand der frühere DDR-Oberligist weitestgehend von der Bildfläche. Der Aufstieg ist bemerkenswert, weil der HFC mit kleinem Budget und einer verschworenen Truppe den Favoriten aus Leipzig von Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz überflügeln konnte. »Mit uns hat vor der Saison niemand gerechnet«, sagte Wagefeld: »Das macht alles so schön.« »Wir haben einfach alles gegeben, immer zusammengehalten«, so Torhüter Darko Horvat. »Ich freue mich sehr für die Fans und die ganze Stadt, sie mussten sehr lange auf diesen Tag warten.«

Während in der Kabine des HFC gefeiert wurde, herrschte bei RB Katerstimmung. Trainer Peter Pacult gratulierte zwar artig, doch der Frust über den erneut verpassten Sprung ins Profigeschäft dürfte bei Leipzig tief sitzen.

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