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23.05.2012

Trockene Zeiten

In Ostdeutschland hat es vielerorts in diesem Frühjahr kaum geregnet - Ernteausfälle drohen

In mehreren Regionen Deutschlands wächst die Sorge der Bauern: Feldern und Wiesen fehlt der Regen. In Sachsen-Anhalt etwa sind bereits erste Ernteausfälle absehbar.

Magdeburg/Berlin (dpa/nd). Sachsen-Anhalts Bauern hoffen auf einen ergiebigen Landregen. »Kommt der nicht bald, drohen große Ernteausfälle. Die Kulturen brauchen jetzt 20 bis 30 Liter Wasser pro Quadratmeter«, sagte der Hauptgeschäftsführer des Landesbauernverbandes, Fritz Schumann, der dpa in Magdeburg. Das Frühjahr sei viel zu trocken gewesen.

Auch die extremen Temperaturunterschiede seien den Pflanzen nicht gut bekommen, sagte Schumann. So sei der erste Schnitt des Grünfutters nicht besonders reichlich ausgefallen. »Das waren je nach Region 60 bis 80 Prozent der sonst üblichen Menge.« Erhebliche Ertragseinbußen seien auch bereits beim Raps absehbar. »Er ist wegen der Trockenheit viel zu schnell abgeblüht« sagte Schumann. Die Frucht habe weniger Schoten mit den ölhaltigen Körnern ausgebildet. Nach derzeitiger Lage werde die Ernte um 25 Prozent niedriger ausfallen. »Üblich sind vier Tonnen vom Hektar, wir gehen jetzt von drei Tonnen aus.« Raps werde in Sachsen-Anhalt auf einer Fläche von 170 000 Hektar angebaut. Das seien etwa 17 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche.

Waldbrandgefahr steigt

»Viele denken, wir bauen nur noch Raps an, weil die Pflanzen so schön gelb leuchten und auffallen«, sagte Schumann. Doch Raps sei nicht die häufigste Kultur. So werde auf 360 000 Hektar Winterweizen angebaut. Nicht nur die Bauern sind wegen des fehlenden Regens besorgt. Wegen der Trockenheit steigt auch die Waldbrandgefahr im Land. In nahezu allen Kreisen gelten die Warnstufen 1 oder 2, wie aus der aktuellen Übersicht des Landesverwaltungsamtes Halle hervorgeht. Das heißt: Es besteht Waldbrandgefahr beziehungsweise erhöhte Waldbrandgefahr. Gestern sollte auch in der Landeshauptstadt Magdeburg die Warnstufe 2 ausgerufen werden. Diese besteht bereits für den Altmarkkreis Salzwedel, den Landkreis Stendal und den Landkreis Wittenberg.

Bei Stufe 4 besteht höchste Waldbrandgefahr. Das Betreten der Wälder abseits der Wege ist dann verboten. Diese Stufe gilt bereits im Osten von Mecklenburg-Vorpommern. Für Mecklenburg-Strelitz und den Raum Neubrandenburg haben die Forstbehörden die Warnstufe 3 ausgerufen. Auch in Sachsen ist die Situation angespannt. Mit Ausnahme der Landkreise Mittelsachsen und Sächsische Schweiz/Osterzgebirge sowie des Erzgebirgskreises besteht in nahezu allen anderen Regionen hohe und sehr hohe Waldbrandgefahr.

Übersicht im Internet

In Brandenburg ist die Lage ebenfalls bereits brenzlig. Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz gilt dort auch die Warnstufe 4. In Thüringen ist die Waldbrandgefahr vor allem im Osten gestiegen. In neun der 32 Vorhersageregionen gilt inzwischen die zweithöchste Warnstufe drei. Die Übersicht auf der Webseite der Landesanstalt Thüringenforst weist dabei durchgängige Gebiete etwa zwischen Saalfeld und Weida sowie Jena und Neustadt aus sowie an der nordöstlichen Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt.

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