Linker Journalismus ist nicht umsonst! Was soll das hier?

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Die gedruckte Zeitung, auch das „nd“, hat in den letzten Jahren erheblich an Auflage verloren und die Dynamik des Sinkflugs scheint zuzunehmen. Positiv hat sich in den vergangenen Monaten dagegen die Zahl der digitalen Verkäufe, vor allem Online-Abonnenten entwickelt. Sie hat im Laufe des Jahres 2014 stark zugenommen, auch wenn wir mit gut 1.200 zahlenden Online-Lesern noch weit hinter anderen überregionalen Zeitungen zurückliegen. Mehr als ein Drittel dieser Abonnenten nutzen das Online-Angebot in Kombination mit der gedruckten Wochenendausgabe. Auch die nd-App findet immer größeren Zuspruch. Um eine solche Entwicklung zu verstätigen und auszubauen, bedarf es nicht unerheblicher Investitionen.

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Wir hoffen, dass viele LeserInnen zu dem Entschluss kommen: Linker Journalismus ist mir etwas wert!

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23.05.2012

Bewegungsmelder

Reiseberichte rassismuskritisch betrachtet

(nd). Der Bildungsträger »glokal« hat untersucht, wie Menschen aus dem globalen Norden koloniale Denk- und Handlungsweisen reproduzieren. Für die Broschüre »Mit kolonialen Grüßen?« haben die Autoren die Sprache und Bildauswahl von Blogbeiträgen und Reiseberichten analysiert. Die 40 Seiten führen verständlich in zentrale Themen wie Macht- und Herrschaftsverhältnisse im globalen Kontext, Kolonialismus und Rassismus sowie in die Wirkmacht von Bildern und Sprache ein. Darüber hinaus werden einige immer wieder auftauchende Themen und Argumentationsmuster aufgezeigt, etwa die Suche nach Authentizität, die Romantisierung von Armut oder die Beschreibung eigener Diskriminierungserfahrungen. Das Angebot richtet sich an Menschen, die eigene Vorstellungen, Sprechweisen und Bilder selbstkritisch unter die Lupe nehmen wollen. Die Broschüre kann im Internet heruntergeladen oder als gedrucktes Exemplar bestellt werden.

www.glokal.org/wordpress

E-Mail-Aktion gegen Fiskalpakt

(nd). Der Widerstand gegen den europäischen Fiskalpakt reißt nicht ab. Organisationen rufen die Bürger dazu auf, ihren Wahlkreisabgeordneten aufzufordern, der Ratifizierung des Vertrags nicht zuzustimmen. Er beschneide die Rechte der Parlamente und zwinge Staaten eine unsoziale Kürzungspolitik auf, kritisieren die Träger der Kampagne, darunter Attac, Naturfreunde, Erwerbslosenforum, Jusos und Linksjugend.solid. Ende Mai soll im Bundestag über den Vertrag abgestimmt werden, der auf Druck der Bundesrepublik mit dem »Europäischen Rettungsschirm« verknüpft wurde. Demnach erhalten künftig nur noch die Länder Darlehen, die den Fiskalvertrag bis zum 1. März 2013 ratifiziert und die »Schuldenbremse« ein Jahr später eingeführt haben. Der Brief an die Abgeordneten steht im Internet als Online-Formular zur Verfügung. Er kann auch ausgedruckt werden.

www.fiskalpakt-stoppen.de

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