Jürgen Reents 24.05.2012 / Kolumnen
Kolumne

Emanzipation möglich

Mit Oskar Lafontaines Rückzug bei der Bewerbung um den Parteivorsitz und dem konkreten Angebot einer weiblichen Doppelspitze erfährt die Hoffnung auf einen Neustart der LINKEN doch noch eine Begründung. Der Göttinger Parteitag hat die Chance, der Partei das Debakel einer fast schon unvermeidlichen Zerlegung von der Stirn zu wischen. Und er kann eine unverständlich schnell verschüttete Erfahrung wieder ans Licht bringen: Die LINKE hat vor sieben Monaten, in Erfurt, schon einmal eine öffentlich als unumstößlich geltende These widerlegt - dass sie nicht in der Lage sei, sich auf ein gemeinsames Programm zu einigen. Nun kann sie im Juni die Behauptung widerlegen, dass sie nur ein notdürftig zusammengeschusterter Verein von Leuten sei, die sich gegenseitig im Wege stehen. Die unfähig seien, ihre unterschiedlichen Erfahrungen gegenseitig zu respektieren und daraus die Kraft zu schöpfen, für ihre politischen Forderungen vielfältig, aber im Kern einig zu agieren.

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