Wenn Schlussstriche zur Mode werden ...braucht es linken Journalismus
Deshalb jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
Von Lutz Gallinat, Lübeck
25.05.2012

»Wolfsrevier« Museum

Ausstellung in Lübeck

Wie viele Wölfe heute in Deutschland leben, weiß man nicht, denn der Wolf ist extrem menschenscheu, so dass Begegnungen mit ihm sehr selten sind. Aber er hinterlässt Spuren, die seine Anwesenheit - auch in Schleswig-Holstein - sichtbar werden lassen. Das Museum für Natur und Umwelt in Lübeck begibt sich derzeit mit der faszinierenden Ausstellung »Wölfe« auf Spurensuche. Die Schau des Senckenberg Museums für Naturkunde in Görlitz beleuchtet das ausgeprägte Sozialverhalten, die Beziehung zwischen Wolf und Beute, den Schutz der Wölfe und das Wildlife-Management.

Der Wolf war früher das am meisten verbreitete Raubtier der Erde, wurde jedoch in West- und Mitteleuropa weitgehend ausgerottet. Deutschland wurde erst Ende der 1990er Jahre wieder besiedelt, im Jahr 2000 wurden erstmals Welpen nachgewiesen.

Die Ausstellung »Wölfe« gewährt auf rund 300 Quadratmetern einen Einblick in das Leben dieser eindrucksvollen Tiere, den Urvätern der Hunde. Sie thematisiert auch damit verbundene Konflikte und Akzeptanzprobleme in der Bevölkerung.

»Diese Ausstellung bringt neueste Erkenntnisse aus der Freilandforschung und räumt mit Vorurteilen auf«, erklärte die Leiterin des Museums, Dr. Susanne Füting. Neueste Erkenntnisse zur Genetik des Wolfes, zu seinem Wanderverhalten und zu gegenwärtigen Ausbreitungstendenzen machen deutlich, wie Forscher das Wildtier aufspüren. Spektakuläre Filmaufnahmen der Lausitzer Wolfsrudel, interaktive und akustische Installationen, Modelle und Präparate lassen die aktuelle Ausstellung zu einem Erlebnis für alle Sinne werden. Dazu zählt auch ein Spielbereich, in dem Kinder den Nachtwald und seine Stimmen kennenlernen - und Geschichten über den Wolf hören.

Die Ausstellung »Wölfe« ist zu sehen im Lübecker Museum für Natur und Umwelt, Di bis Fr 9-17 Uhr, Sa u. So 10-17 Uhr, bis zum 24.6.2012.; Informationen unter www.die-luebecker-museen.de

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken