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26.05.2012

Unternehmerprotest zur IHK-Wahl

(dpa). Mehrere Dutzend Unternehmer haben am Freitag in Berlin-Schöneberg gegen die laufende Wahl zur Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) demonstriert. Sie werfen dem Wahlausschuss vor, zu viele Kandidaturen abgelehnt zu haben und die Wahlergebnisse nur eingeschränkt veröffentlichen zu wollen. Ein IHK-Sprecher verwies auf Kammergesetze und hob hervor, die Unternehmer könnten sich jederzeit beim Wahlausschuss informieren. Noch bis zum 11. Juni sind 270 000 Firmeninhaber zur Wahl des obersten Entscheidungsgremiums der Kammer aufgerufen. 222 Kandidaten stehen zur Wahl.

3 Kommentare

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  • proKMU / 26. Mai 2012 21:08

    Fast keiner nimmt an der IHK Wahl teil

    Die IHK Wahl ist zur Zeit nach meiner Meinung eine Lachnummer. 95,5 wählen nicht die IHK (Wahl 2007)! Wie kann man bei der Koopatation im Jahr 2007 dann noch von einer demokratischen Wahl reden.

    Die IHK muss schlanker, transpartner und demokratischer werden. Wer Angst hat seine Wahlergebnisse komplett zu veröffentlichen und nicht bereit ist als Staatsbetrieb (Körperschaft) seine Gehälter zu veröffentlichen gehört für mich abgewählt.

    Meine Stimme gehört der Initiative pro KMU, damit sich jetzt etwas ändert.

  • michael-pramann / 27. Mai 2012 11:43

    Für alle, die nicht dabei gewesen sind..

    ...

    hier die Veranstaltung in Bild und Ton

    www.youtube.com/user/bffkspartakus/videos

    Fünf Videos

    Pro-kmu-BffK-gegen den Kammerzwang - IHK Berlin

  • Hans-JoachimEbel / 29. Mai 2012 15:09

    Kammern haben verloren

    Die Kammern haben bereits jetzt schon verloren. Eine Welt im Aufbruch, die Kammern merken es nicht. Sie bleiben sitzen und hoffen, dass dieser Kelch an Ihnen vorüber geht.
    In dem Kelch sind die Würde, der Stolz, das Gerechtigkeitsempfinden von immer mehr UnternehmerInnen, die den ´ehrbaren Kaufmann`, weil sie aus der Tradition kommen, oder den ´Stürmer und Dränger´, frei nach Schiller, in sich entdecken.
    An die 5 Millionen Unternehmer in Deutschland (Handwerker, Freiberufler, Industrielle, Hebammen, Juristen, Mittelständler, Landwirte, Wurstverkäufer, Architekten....)werden jährlich zur Kasse gebeten für Leistungen, die sie nicht bestellt haben! Da kommen einige Milliarden Euro zusammen. Sobald sie aber etwas bestellen, wie Prüfungsabnahmen für ihre Auszubildenden, müssen sie noch einmal in die Tasche greifen! Es fällt schwer, hierbei nicht von Wegelagerei zu sprechen.
    Die Kammern setzen sich in der Regel aus Unternehmern zusammen, also Menschen, die gewohnt sind Kosten-, Nutzenrelationen zu denken. Wie kann es also angehen, dass ausgerechnet diese Personen sich zu etwas zwingen lassen, das sie nicht wollen? Das lässt sich nur mit der Trägheit eines Systems verstehen, die weder aus der Politik, noch aus sich heraus selbst den Mut zu einer zeitgemäßen Erneuerung fasst!
    So ist es an uns hier ein STOPP zu rufen, um dieses anachronistische Weltbild der Kammern endlich zu korrigieren. Wir machen das und damit ist das Ende der heutigen Kammern bereits besiegelt!
    PS: Bin weder links noch rechts, wehre mich aber gegen jeglichen Zwang.

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