Gerhard Dilger, Porto Alegre 29.05.2012 / Wirtschaft und Umwelt

Trickserei um Brasiliens Wälder

Präsidentin Dilma Rousseff zögert Entscheidung über Waldgesetz hinaus

Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff legt bloß ein »Teilveto« gegen das umstrittene neue Waldgesetz ein, mit dem illegale Regenwaldrodungen nachträglich legalisiert und neue Rodungen ermöglicht werden sollen. Die Agarlobby gibt sich zufrieden.

Dilma Rousseff ist doch nicht über ihren Schatten gesprungen. Nach einer wochenlangen Kampagne von Umweltgruppen und Prominenten schien ein vollständiges Veto der brasilianischen Präsidentin gegen die Ende April vom Abgeordnetenhaus in Brasília beschlossene dramatische Aufweichung des Waldgesetzes, durchaus möglich. Doch anstatt sich vor dem UN-Umweltgipfel Rio+20 zum Umweltschutz in Form eines zeitgemäßen Waldgesetzes zu bekennen, entschied sie sich für einen Kompromiss, der vor allem die Agrarier in ihrer Regierungskoalition zufriedenstellt.

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