Georg Leisten 30.05.2012 / Kultur

Der frühe Dürer

- im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg

Zwei Buchstaben, ein Markenzeichen: AD. Albrecht Dürer überstrahlt nicht nur seine eigene Zeit. Über alle Epochen hinweg wurde er zum Aushängeschild deutscher Kunst gemacht, stand für schwermütig Vergrübeltes, für Faustisches, für Ritter-Tod-und-Teufel-Stimmung. Wo ihn die einen nationalideologisch vereinnahmen wollten, glaubten die anderen in seinem Werk eine Erscheinung des künstlerischen Weltgeistes zu erkennen. Alles Deutungspfade, die man in der Heimatstadt des Renaissancetitanen meidet. Mit der ersten umfassenden Dürer-Ausstellung seit vier Jahrzehnten unterzieht das Germanische Nationalmuseum (GNM) das Schaffen des Künstlers nun einer Generalrevision. 120 seiner Arbeiten treffen auf 80 weitere aus dem historischen Umfeld.

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