Gemeinsam sind wir stark– linker Journalismus ist mir etwas wert!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
30.05.2012

Vorbild Jemen

Kommentar von Olaf Standke

Vor gut einer Woche hatte sich ein Al-Qaida-Attentäter in Sanaa mitten in der Generalprobe für die Parade zum Nationalfeiertag in die Luft gesprengt. Fast 100 Soldaten starben. Seitdem vergeht kein Tag ohne Meldungen über Kämpfe und Anschläge in Jemen, das im Landessüden inzwischen zu großen Teilen unter der Kontrolle der Terroristen steht. Zuletzt sollen über 70 von ihnen bei Luftangriffen getötet worden sein. Im Norden wiederum eskalierte der politisch wie religiös motivierte Aufstand schiitischer Houthi-Rebellen wiederholt zum Bürgerkrieg. Kein Wunder, dass Jemen das Armenhaus Arabiens ist, in dem sechs Millionen Menschen unter Hunger leiden - jeder dritte Bewohner.

Der »Arabische Frühling« führte zu keinem echten Regimewechsel. Präsident Ali Abdullah Salih, der seit 1978 herrschte, musste nach Unruhen und einem Anschlag auf sein Leben das Amt unter dem Druck Washingtons einem Stellvertreter überlassen, doch neue, demokratische Strukturen gibt es nicht. Die schwache Zentralregierung hat riesige Probleme, die Staatsgewalt gegen traditionelle Stammesstrukturen und das Terrornetzwerk durchzusetzen; letzteres trotz massiv ausgeweiteter Drohnenangriffe der USA. Und die wollen jetzt Syrien nach jemenitischem Vorbild befrieden, wie die »New York Times« zu berichten weiß.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken