Gemeinsam sind wir stark– linker Journalismus ist mir etwas wert!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
02.06.2012

Iren stimmen für den Fiskalpakt

EU-Etatinstrument mit über 60 Prozent gebilligt

Dublin (Agenturen/nd). Die irischen Wähler haben für eine Beteiligung ihres Landes am europäischen Fiskalpakt gestimmt. Für den Vertrag zu mehr Haushaltsdisziplin hätten 60,3 Prozent der an die Urnen gegangenen Iren votiert, teilte die Verantwortliche für die Auszählung der Stimmen, Riona Ni Fhlanghaile, am Freitag in Dublin mit. Irland hatte als einziges Land der Europäischen Union seine Bürger über den Pakt abstimmen lassen.

Mit Ja hätten am Donnerstag exakt 955 091 Wähler gestimmt, Nein-Stimmen habe es 629 088 gegeben, hieß es weiter. Regierungschef Enda Kenny hatte die Iren im Vorfeld der Abstimmung zur Unterstützung des EU-Fiskalpakts aufgerufen. Der Vertrag sieht eine striktere Budgetdisziplin und verpflichtende Schuldenbremsen vor. Bei Verstößen drohen automatische Strafverfahren.

Ein Nein der Iren hätte eine Schockwelle durch Europa gesendet und vor allem für Irland selbst schwere Probleme mit sich gebracht. So warnte die Regierung, dass eine Ablehnung des Fiskalpakts das Kreditrating des Landes gefährden und das Geld an den Kapitalmärkten für Irland verteuern würde. Zugleich mahnte Premier Kenny, dass das Land nur mit einem Ja zum Fiskalpakt weitere europäische Hilfen erhalten würde. Die EU und der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte Irland 2010 mit einem 85-Milliarden-Euro-Programm sekundiert, um die Finanzkrise zu überwinden.

Der Fiskalpakt als Ganzes kann in Kraft treten, sobald ihn zwölf Euro-Staaten ratifiziert haben. Als einzige EU-Mitglieder wollen Großbritannien und Tschechien auf jeden Fall außen vor bleiben.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken