02.06.2012

Schattenbericht von Initiativen erschienen

(epd). Initiativen gegen Rechtsextremismus haben grundlegende Änderungen bei der Polizei im Umgang mit Opfern rechter Gewalt und gegenüber Minderheiten angemahnt. Nötig sei unter anderem eine größere Sensibilität, sagte Annika Eckel von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) am Freitag zur Veröffentlichung des sechsten »Schattenberichtes« über Rechtsextremismus und Rassismus unter dem Titel »Berliner Zustände«.

Viele Straftaten würden von der Polizei nicht als rechte Gewalt erfasst. Auf der anderen Seite sei das Vertrauen der Opfer zur Polizei geschwächt. Dies sei einer der Gründe, warum die Statistiken von unabhängigen Beratungsstellen und Polizei über rechte, rassistische und antisemitische Gewalt jedes Jahr aufs Neue weit auseinander gehen, sagte Eckel. Schwerpunktthema des neuen Berichtes ist die Rolle der Polizei in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Rassismus.

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