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06.06.2012

Bewegungsmelder

Blockupy jetzt in Düsseldorf

Düsseldorf (nd). Nach Frankfurt am Main nehmen Krisenaktivisten den nächsten deutschen Finanzplatz ins Visier. In Düsseldorf sollen ab Mittwoch Proteste gegen die Krisenpolitik der Europäischen Union stattfinden. Sie sollen zugleich Solidarität mit den Betroffenen der Sparpolitik ausdrücken und zeigen, dass sich Beschäftigte, Erwerbslose und Prekäre in Europa nicht gegeneinander »aufhetzen« lassen, heißt es in dem Aufruf von Occupy Düsseldorf.

Der Ablauf der Aktionstage orientiert sich an dem, was Aktivisten auch schon für Frankfurt am Main geplant, aber wegen der massiven Verbote der Stadt nicht hatten durchführen können. So sollen die Proteste am Mittwoch Nachmittag damit beginnen, dass ein Zeltcamp auf dem Martin Luther Platz errichtet wird. Am Donnerstag sind verschiedene Aktionen, darunter Platzbesetzungen in der Innenstadt geplant. Für Freitag sind Blockaden beim Düsseldorfer Sitz von Monsanto Deutschland und vor der West LB angekündigt. Den Abschluss soll eine Demonstration am Sonnabend bilden. Im Gegensatz zur Stadt Frankfurt hätten die Behörden in Düsseldorf keine der angemeldeten Veranstaltungen verboten, teilt Occupy Düsseldorf mit.

www.occupyduesseldorf.de

Bündnis »Magdeburg Nazifrei« gegründet

Magdeburg (nd). In Magdeburg hat sich in der vergangenen Woche das Bündnis »Magdeburg Nazifrei« gegründet. Die Plattform wurde von Menschen aus verschiedenen Organisationen ins Leben gerufen und soll die antifaschistischen Proteste in und um Magdeburg bündeln und fördern. Ein wichtiges Ziel des Bündnisses ist es, mehr Initiativen, Einzelpersonen und Gruppen in die Mobilisierung zu Massenblockaden gegen den jährlichen Naziaufmarsch im Januar in Magdeburg einzubinden. Darüber hinaus will es in regelmäßigen Veranstaltungen über Naziaktiviäten in und um Magdeburg aufklären.

www.facebook.com/ magdeburg.blockt

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