08.06.2012

EU-Autobauer fordern Hilfe der Regierungen

Brüssel (dpa/nd). Europas Autohersteller fordern mehr Unterstützung von Regierungen und EU-Kommission. Mehr öffentliche Gelder, eine »kluge und selektive« Gesetzgebung sowie handelspolitische Anstrengungen zur Öffnung ausländischer Märkte seien nötig, heißt es in einem Bericht von Spitzenvertretern der Industrie, der Politik und der Gewerkschaften über die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Autoindustrie. Die Auswirkungen neuer Vorschriften auf die Gesellschaft, aber auch auf Kosten und Gewinne, müssten genau geprüft werden. So brauche die europäische Autoindustrie etwa bei der Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen von Autos mehr »Flexibilität«. Industriekommissar Antonio Tajani sagte die Aufstockung eines Förderprogramms für umweltfreundliche Fahrzeuge um 50 Prozent auf künftig 1,5 Milliarden Euro zu.