Marcus Meier 12.06.2012 / Inland

Der Dino und die Weltgeschichte

Bernd Horn über seine Pläne nach der gescheiterten Kandidatur für den LINKE-Vorsitz

Er ist der Mann, der urplötzlich im Rampenlicht des Göttinger LINKE-Parteitages stand, der Kommunist mit der Thälmann-Mütze, der Anspruch auf den Bundesvorsitz erhob und sich selbst als »rote Speerspitze« anpries, »die dem Kapitalismus den Todesstoß versetzt«. Doch wie lebt, was plant Bernd Horn?

Das Wort »Aufgeben« kommt nicht vor im Wortschatz des Bernd Horn. Auch nicht nach seinem Scheitern im Kampf um die Führung der Linkspartei am vorletzten Wochenende. Längst schmiedet er neue Pläne: »Die Auseinandersetzungen und ›Mauscheleien‹ um den Bundesvorsitz unserer Partei haben mich veranlasst, eine Kandidatur für den Landesvorsitz anzustreben«, hämmert Horn in diesen Tagen in die Tastatur seines Computers. In Herten, seiner Stadt, in Nordrhein-Westfalen und »auch in der gesamten Alt-BRD« herrsche »tiefster Antikommunismus«. Den gelte es zu überwinden, vertraut Bernd Horn vorerst seinem Rechner an. Erst danach könne der Kapitalismus entschieden be- und die klassenlose Gesellschaft erkämpft werden.

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