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13.06.2012

Botschaft oder Drohung

Kommentar von Silvia Ottow

Von der Jahreshauptversammlung des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie kommt eine wichtige Botschaft: Die Politik möge handeln, sonst könne es zu Engpässen in der Arzneimittelversorgung kommen. Im Klartext: Weg mit den Abschlägen und Preisbindungen, die vor einiger Zeit gesetzlich verankert wurden, weil es anders nicht möglich war, die vollkommen unkontrollierte und von den großen Firmen willkürlich festgelegte Preisentwicklung für Medikamente zu bremsen. Weg mit den lästigen Kontrollen ihrer Preisfestlegung durch ein unabhängiges Gremium. Und vor allem: Weg mit den Bestrebungen, die Rabattverhandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen transparent zu machen. Da könnte ja jeder sehen, welche Spielräume es bei Arzneimittelpreisen so gibt ...

Begründet wird der Vorstoß mit den finanziellen Reserven, die von den Krankenkassen derzeit gehortet werden, und von denen die Hersteller schon kürzlich einmal behaupteten, dass sie eigentlich in deren Kassen gehörten. Wahrscheinlich halten die Pharmariesen die Zeit für günstig, solche Botschaften oder besser gesagt, Drohungen, unter das Volk zu bringen. Lange genug ist es ihnen gelungen, ihre Geschäftsgebaren geheim zu halten, und das soll sich möglichst auch nicht ändern.

Bisher allerdings wird dieses Gesundheitssystem noch weitgehend vom Krankenversicherten bezahlt und durch eine Selbstverwaltung organisiert. Die beiden sollten ganz genau hinschauen, was mit ihrem Geld passiert und sich dabei von niemandem drohen lassen.

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